Home Games Angezockt: Diablo 3 auf der Konsole (Playstation 3)

Ich habe eine Nacht mit Diablo 3 im Coop mit einem Kumpel hinter mir. Schon vorher habe ich Diablo 3 auf dem PC gespielt, und habe das Spiel abgeschrieben, weil mich einfach zu viele Sachen gestört haben (nur Online, Auktionshaus, etc.). Jedoch macht die Konsolenversion auf den ersten Blick einiges anders und besser.
In Diablo ging es schon immer um ein Prinzip: viele Monster töten und gute Gegenstände bekommen. Genau so ist es auch immer noch im dritten Teil der Serie. Durch das Ergattern von guten Waffen oder Rüstungsteilen soll der Spieler an der Stange gehalten werden und immer weiter spielen. Als Diablo 3 letztes Jahr für den PC erschienen ist, war das ein großer Kritikpunkt: Es werden zu wenig gute Gegenstände von den Monstern fallengelassen, was schließlich bei vielen Spielern auf Unmut traf. Dazu kam dann noch, dass das Spiel viel zu schnell viel zu schwer wurde. Aber vieles wurde nachhaltig zurecht gepatched und das Gemecker wurde immer kleiner; ein perfekter Moment für die Konsolenversion, wie ich finde.

Das Spiel beginnt man, indem man sich einen Charakter erstellt und seine Klasse auswählt (Barbar, Hexendoktor, Zauberer, Mönch und Dämonenjäger). Das ist schnell gemacht und schon kann das Spiel losgehen. Natürlich verfolgt Diablo 3 auch einer Handlung, jedoch erwischt man sich immer wieder selber, wie man Gespräche innerhalb des Spiels immer wieder überspringt. Die Kameraperspektive von Diablo war und ist isometrisch, so hat man immer einen Überblick auf das Umfeld seines Charakters, damit man möglichst schnell reagieren kann, wenn man angegriffen wird. Wenn man es lokal im Coop spielt. bleibt die Perspektive im Grunde gleich, ist jedoch nicht statisch auf einer Figur gerichtet. Die verschiedenen Spieler können sich frei innerhalb des Bildes bewegen, gehen aber alle zusammen in eine Richtung, folgt die Kamera. Wir hatten nie irgendwelche Probleme mit der Kamera, obwohl ich persönlich vorher meine Bedenken mit dieser hatte.

Nächster Punkt: Was bringt die Steuerung auf dem Controller? DIE STEUERUNG AM PC IST IMMER BESSER VIEL PRÄ- nein, die Steuerung mit dem Controller ist perfekt umgewandelt worden, und ich würde dieses Spiel nie mehr mit Maus und Tastatur spielen wollen.  Insgesamt finde ich, dass der Port von PC auf die Konsole wirklich gelungen ist. Das Spiel sieht echt ok aus, wenn man es mit der PC-Version vergleicht, es läuft wirklich flüssig (manchmal bricht die Framerate etwas ein, aber nie allzu schlimm) und das Spiel bietet das komplette süchtigmachende Diablo 3. Dass diese Version nicht mehr auf eine ständige Online-Verbindung setzt und kein Auktionshaus mehr vorhanden ist, führt dazu dass erbeutete Schätze für die Spieler selbst mehr wert haben, als zuvor, da man nicht mehr so einfach an starke Gegenstände kommt, wenn man ein paar Kröten zu viel hat. Das Spiel ist am 3. September für die und die erschienen, eine Version für die kommende soll auch noch erscheinen.


3 Antworten zu diesem Blogbeitrag
  1. das spielkonzept von diablo ist doch nun wirklich veraltet. wer hat denn noch spass an dem blöden hau-drauf spielen? da lobe ich mir doch spiele wie z.B. fallout.

  2. Sehe das genau so wie du, Diablo 3 für die Konsole ist gelungen und vorallem wenn man den 4 Spieler Modus an der selben Konsole spiel! Ein supper spiel, vorallem die Steuerung hat mich einfach umgehauen, so einfach zu steuern trotz Kontroller? Supper gemacht Blizzard. Nur schade für die Pc Spieler das Diablo für Konsole einige neue Features hat die auf Pc warscheinlich nie erscheinen werden.

  3. hallo smolka

    auf konsole habe ich diablo noch nie gespielt sondern nur den vorgänger von diablo 3 aber ich denke mal ausser ein paar zusatz-features wird es nicht anders sein. bei den heutigen möglichkeiten macht es mir wirklich keinen spass ein männchen durch diverse gänge zu steuern. bei den heutigen möglichkeiten müsste es doch machbar sein das man selber durch die gänge steuert. das wäre vielleicht noch ein spass. für teil 3 werde ich wohl kein geld mehr ausgeben.

    gruß