Googles Augmented Reality Game Ingress ist seit Ende letzten Jahres in einer geschlossenen Beta-Phase. Bei dem Spiel können besondere Gebäude oder Monumente ein Portal darstellen, dass von der grünen oder blauen Fraktion eingenommen werden kann. Hierfür muss ein Spieler der Fraktion allerdings vor Ort sein.

Ein Spiel, mit einer beschreibenden Realität, dass die Nerds vom Computer weg und zum Laufen bringt. Seit dem Spielstart fragen sich die Spieler, die aus meiner Erfahrung häufig einen Informatiker-Hintergrund oder zumindest sehr technikaffin sind, was Google auf Dauer mit dem Spiel erreichen möchte. Die erste Antwort sind die Vodafone-Portale, die jetzt nach und nach bei den Vodafone-Shops “errichtet” werden. So hier auch in Bielefeld, in der Bahnhofstr.

Für Vodafone ist das natürlich eine super Marketingstrategie die technikaffinen Ingress-Spieler vor oder in die Vodafone-Shops zu bekommen. Vodafone ist damit auch das erste deutsche Unternehmen, dass Marketing mit Ingress betreibt. Zuvor hat das Kleinunternehmen von Google Niantic Labs mit Autovermietungen und Drogerieketten zusammengearbeitet.

Sehr gut könnte ich mir auch Media Markt bzw. Saturn als nächste Unternehmen vorstellen, die in Ingress ihre Filialen als Portale aufstellen lassen.

Das dafür Google Geld bekommt ist auch wohl klar. Die Richtlinien für die Einsendung der Portale erlauben meist nur besondere, einmalige Geschäfte und sind sonst auch recht strikt gehalten.