Home Games Was hat der Knabe nur die ganze Zeit getrieben? (Zockmonat Oktober)

Es fühlt sich so an, als ob es schon ewig her ist, seitdem ich hier etwas geschrieben habe (es ist aber auch eigentlich eine Ewigkeit her). Aber trotzdem will ich nicht vorbehalten, was ich so im Oktober alles gezockt habe. Diesen Monat habe ich mit Splinter Cell: Blacklist  und  Pokémon X verbracht. Auf den ersten Blick können diese Games nicht unterschiedlicher sein, oder?

Der nette Publisher Ubisoft hat uns, nach Anfrage, den Titel Splinter Cell: Blacklist schon Mitte September zugeschickt. Aber leider kam etwas Großes namens dazwischen, worauf ich hier verweise. Also habe ich dann Anfang des Monats mal versucht das Spiel zu installieren. Zuerst muss man sich Ubisofts Äquivalent zu Steam, Uplay runterladen und auf dem eigenen installieren. Danach kann die Installation des Spiels ganz normal über die DVDs vollzogen werden. Praktisch ist, dass man das Spiel komplett ohne DVDs spielen kann, wenn es bei Uplay registriert ist. Jaja, ich weiß, das ist nicht gerade eine Neuerung, jedoch erfreue ich mich als Konsolenspieler, über jede solcher Kleinigkeiten. Was mich dann doch etwas genervt hat, waren die großen Updates, die mehrere Gigabyte groß waren und mehrmals einfach so abgebrochen sind.

SplinterCell1Aber kommen wir zum eigentlichen Spiel, beziehungsweise zur Kampagne des Spiels. Ich sollte jedoch vorher anmerken, dass ich vorher nie irgendwelche Behrührungspunkte mit der Serie Splinter Cell hatte und auch keine Vorkenntnisse im Bereich der Story hab. Glücklicherweise ist die Story meiner Meinung nach auch so uninteressant, dass ich gar nicht so viele Worte über sie verlieren muss und mich mehr auf die Gameplay-Aspekte konzentrieren kann. Irgendwelche Terroristen versuchen innerhalb mehrerer Tage, mehrere Anschläge in den USA begehen. Ihr übernimmt die Rolle vom Superspion Sam Fisher und sollt die Anschlagsziele infiltrieren und die Gefahr eliminieren. Ob ihr einen auf Ballermann oder auf Superspion macht, ist ganz allein euch überlassen. Die Story ist nicht sehr originell, aber mit so etwas kann man sich schneller anfreunden, als mit einem (ähem) Gehirnfick á la Metal Gear Solid.

Man beginnt in einem Level, welches gleichzeitig auch als Tutorium dienen soll, sprich es soll einfach sein und dem Spieler die Steuerung nahe bringen. Aber ich, der Kackboon vom Dienst, wenn es um Splinter Cell geht, bin mehrere Male schon im ersten Level gestorben. Das Spiel ist an sich nicht schwer, es bietet nur viele Möglichkeiten von A nach B zu kommen, sodass es auch mehr Raum für Fehler gibt, und so von gegnerischen Truppen gesehen wird. Nachdem man das erste Level geschafft hat, öffnen sich langsam die Möglichkeiten des Spiels. Man kann sich Ausrüstung oder Waffen kaufen, dabei kann man sich darauf spezialisieren, nicht erkannt zu werden oder zur unüberwindbaren Kampfmaschine zu werden. Bis dahin muss man aber einige Missionen abgeschlossen haben. Was ich noch sehr clever finde, ist, dass man die Multiplayer-Modi nicht etwa über das Hauptmenü anwählt, sondern über den fliegenden Stützpunkt von Sam Fisher. So verschwimmen Einzelspieler und Mehrspieler und das ganze Spiel wirkt dadurch etwas organischer. Je weiter es in der Kampagne voran geht, desto mehr Gadgets bekommt man auch, um sich an den Gegnern vorbei zu schleichen. Kleine Kameras, mit denen man gegnerische Soldaten beobachten kann, die Schlafgas absondern, oder wie eine Leuchtgranate explodieren, sind nur eins von vielen dieser Gegenstände. Insgesamt gefallen die vielen Möglichkeiten, die mir Gameplay und Individualisierung bieten, aber ich habe diese Perle von Spiel noch gar nicht durchgezockt. Wieso nur?

Naja, zum einen hat die gute Uni wieder angefangen und zum anderen ist Pokémon X/Y erschienen. Leser, die sich gar nicht für die kleinen Monsterchen interessieren, werden jetzt wohl die Seite schließen, aber das ist mir egal pokemonXY1. Pokémon X ist im Grunde immer noch dasselbe Spiel, wie vor 14 Jahren, als die ersten Editionen rauskamen. Natürlich gab es einige Änderungen mit der Zeit, wie zum Beispiel, dass das Spiel nun komplett in 3D ist, was das Spiel wirklich sehenswert macht.

pokemonXY2Man sollte halt nie etwas an einer funktionierenden Formel ändern. Deswegen macht es mir immer noch Spaß viele Pokémon zu fangen, sie zu trainieren und besondere Pokémon zu züchten. Und die vielen kleinen Änderungen sorgen auch dafür, dass man dem Spiel auch keine Alterserscheinungen ansieht, obwohl schon viele Spiele der Hauptserie erschienen sind. ich will hier auch nicht mehr viele Worte verlieren. Wer Pokémon kennt, weiß wie diese Spiel

e ablaufen, was man eigentlich auch als Kritik sehen könnte. Und die, die sich gar nicht für die interessieren, sind schon längst nicht mehr hier.

Pokémon X/Y  sind bereits exklusiv für den erschienen.

Splinter Cell: Blacklist ist bereits für die , , und den PC erschienen.


3 Antworten zu diesem Blogbeitrag
  1. Super das du mal wieder was schreibst!
    Splinter Cell habe ich noch nicht ausprobiert, klingt auch nicht so wirklich nach etwas für mich.
    Fand die neueren Teile nicht so gut wie die alten.
    Genauso wie Pokemon total verkommen ist. Ich besitze zwar Pokemon X/Y, aber es kommt einfach nicht mehr an das Feeling von Rot,Blau,Gelb und Silberne Edition herran.

    Grüße, Yvonne

  2. Schön das es solche lesenswerten Artikel noch gibt. Weiter so bitte, der ganze Artikel ist nämlich echt interessant gewesen! mehr davon wäre cool…

  3. Gerade der Teil über Pokemon hat mich dann doch interessiert. 😀

    Mich ärgert dabei eigentlich immer das Pokemon-Spiele nur auf Nintendo Konsolen erscheinen.
    Würde es eine gescheite Möglichkeit (und damit meine ich keine Emulatoren) geben, das ganze auch auf einer „normalen“ Konsolen oder dem PC zu zocken wäre ich direkt dabei.

    Aber nur um in meinen Kindheitserinnerungen zu schwelgen lege ich mir sicher keinen Nintendo zu.

    Schade eigentlich =/