Home Mobile HTC One Max mit Fingerabdruck-Sensor offiziell angekündigt

Das Brodeln der Gerüchteküche und Leaks um das HTC One Max hat ein Ende. HTC hat heute sein neues Premium-Phablet mit einer Displaygröße von gigantischen 5,9 Zoll und einer Auflösung in FullHD mit 1920 x 1080 Pixeln. Auf der Rückseite des Phablets gibt es nun einen „schwarzen Fleck“, der einen Fingerabdruck-Scanner darstellt und das Smartphone entsperrt. Hier ist HTC softwareseitig evolutionär einen Schritt weiter gegangen. Mit bis zu drei registrierten Fingern, wird beim Entsperren des Phablets auch direkt eine mit dem Finger verknüpfte Android-App deiner Wahl gestartet. Das hört sich erstmal mega praktisch an.

Was natürlich beim HTC One Max ebenfalls nicht fehlen darf: die Stereo-Frontlautsprecher mit HTC Boomsound und die Ultrapixel-Kamera. Die Kamera bietet weniger Megapixel, dafür aber eine Sensorgröße von 1/3 Zoll. Das sorgt vor allem für hellere Fotos und bessere Karten bei schwierigen Lichtverhältnissen. Was sich verbessert hat gegenüber dem HTC One: das One Max hat einen microSD-Kartenslot, der die wahlweise eingebauten 16 oder 32 Gigabyte um bis zu 64 Gigabyte via microSDHX Karte erweitert. Der Akku kann sich mit 3.300 mAh ebenfalls sehen lassen und lässt sich um weitere 1.150 mAh mit dem HTC Powerflip Case erweitert. Das Powerflip Case ist eine Schützhülle mit eingebautem Akku für das HTC One Max. Da das Gehäuse des Phablets weiterhin ein Aluminium Unibody ist, also ein Gehäuse aus „einem Guss“, ist der Akku wieder nicht austauschbar. Auf Grund meiner Erfahrung mit dem HTC One nach drei Monaten, prangere ich das natürlich an. Alle technischen Details zum One Max findet ihr hier bei HTC Deutschland.

Setzen sich Phablets durch?

Samsung hat es mit dem Galaxy Note und natürlich auch der Samsung Galaxy S-Reihe vorgemacht und die Displays immer als erster vergrößert. Bis hin zu Asus, die mit ihrem Fonepad ein Tablet mit 7 Zoll und Telefonfunktion auf den Markt gebracht hat. Bei den Phablets, die noch gut in die (wahrscheinlich männlichen) Hosentasche passen, eignen sich diese gut für diejenigen, die mehr das Smartphone als ein Tablet nutzen. Wer kein Tabletmensch ist und auch viel unterwegs, für den kann das Display kaum groß genug sein. Was ich allerdings sagen muss: die Einhand-Bedienung ist meist schwierig.

Phablets eignen sich meiner Meinung nach nur für diejenigen, die genug Platz in der Hosentaschen und große Hände haben. Ein Tablet erübrigt sich damit auch. Was meint Ihr? Zu groß? Das erste Premium-Phablet? Kauft Ihr es Euch für 699€ UVP für 16 Gigabyte ab Mitte/Ende Oktober?


Eine Antwort zu diesem Blogbeitrag