Home In eigener Sache Tausend WordPress Plugins, die ich nutze

Bild: Mawaze - CC BY 2.0 Sharealike Commercial

Ich bin ein wahrer -Plugin Junkie. Wenn es ein Plugin gibt, dass ich für komfortabel und nützlich halte, dann installiere ich es. Nachdem allerdings ein Botnetzwerk mich auf dem Kieker hatte, habe ich Plugins wie WP-Antivirus oder Snitch deinstalliert, dessen Ressourcenverbrauch ich einsparen kann, weil ich erstmal nichts an der Plugin-Konfiguration ändere. Andere selten gebrauchte Plugins habe ich ebenfalls deaktiviert und aktiviere sie nur bei Bedarf. Das schreibe ich bei den Plugins aber nochmal extra bei. Nicht jedes Plugin muss immer mitlaufen bei den Seitenaufrufen. Dies soll auch keine „die besten “-Sammlung werden, sondern sind die Plugins, die für meine Bedürfnisse, die „Richtigen“ sind.

Zum einfachen Teilen meiner Blogbeiträge auf , oder +, habe ich 2 Click Social Media Buttons installiert. Das Plugin aktiviert die Teilen-Buttons der sozialen Netzwerke erst nach einem Klick und bindet sie nicht sofort pauschal ein. Dies bietet etwas mehr Datenschutz, da nicht jeder Seitenaufruf Facebook oder Twitter mitgeteilt wird. Hierdurch könnte Facebook quasi jeden Nutzer verfolgen, wo er wann welche Seiten besucht, die einen Like-Button eingebaut haben. Aktuell wirkt das aber bei der NSA-Affäre wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber hey, ist schnell installiert und komfortabler als E-Mail-Verschlüsselung.

Um die Suchmaschienen bzw. Google Wohl gesonnen zu stimmen, habe ich All in One SEO Pack im Einsatz. Ihr könnt auch problemlos ein anderes SEO-Plugin nutzen. Hauptsache es ist ein SEO-Plugin im Einsatz, dass den Canoncial Tag setzt und andere Sachen optimiert wie den Seitentitel. Die URLs sollten standardmäßig von WordPress aus in den Einstellungen unter Permalinnks auf Tag und Name gestellt sein. Wichtig ist, dass der Name des Blogbeitrags mit in der URL auftaucht. Google berücksichtigt dies und damit lässt sich das Ranking für bestimmte Suchbegriffe die in der URL, im Seitentitel und im Blogbeitrag vorkommen, verbessern.

Damit mein Blog nicht in Spam-Kommentaren ertrinkt, habe ich AntiSpam Bee von Sergej Müller installiert. Es ist für mich die datenschutzkonforme Alternative zu Akismet, denn die Biene schickt keine Daten an Dritte, um zu beurteilen, ob ein Kommentar Spam ist oder nicht. Das macht leider das Antispam-Tool Akismet, welches sogar vorinstalliert ist. Würde man Akismet nutzen wäre ein Opt-In der Blogbesucher notwendig.

Das Wertvollste ist für mich der Content hier auf Bitpage. Ich wende viel Zeit auf und scheue nur wenige Mühen für das Bloggen als Hobby. Aus diesem Grund sichert BackupWordpress für mich jeden Tag meine MySQL-Datenbank (wo die Inhalte abgespeichert sind) und schickt es mir an meine GMail-Adresse. Einmal in der Woche gibt es ein komplettes Backup inklusive Dateien auf dem Webspace archiviert. Zusätzlich sichert WordPress Backup to Dropbox alle Dateien des Webspaces.

Um Apps bzw. Software aus den verschiedenen Stores, wie , Windows Store oder Apples AppStore einzubinden, nutze ich WP-Appbox. Es ist super unkompliziert und via Shortcode und ID der App kann man die App + Beschreibung + QR Code und Screenshots in einem Blogbeitrag einbinden. Super Sache und darf in einem App-Empfehlungsblogbeitrag nicht fehlen.

WP-Ban sorgt hier dafür, dass ein paar IP-Adressebereiche und IPs keinen Zugriff auf Bitpage haben. Es sind die IP-Adressbereiche gesperrt, die für Botnetzwerke bekannt sind. Das hat den Traffic hier auf Bitpage spürbar reduziert.

Für die Arbeit mit Gastartikel und Sponsored Posts nutze ich Share A Draft, um den jeweiligen Autoren zu zeigen, wie der Blogbeitrag im Endergebnis aussieht, ohne den Blogbeitrag veöffentlichen zu müssen. Dabei wird ein temporärer Link erzeugt, der nach Wunsch ein paar Stunden oder Tage gültig ist. Das ist zwecks Formatierung bei Gastartikeln immer sehr hilfreich. Dieses Plugin kann bei Nichtgebrauch auch deaktiviert werden.

Wenn Ihr WordPress nutzt, werdet Ihr eventuell schon gemerkt haben, dass externe Links grundsätzlich immer im selben Browser-Fenster geöffnet werden. Ein neues Fenster zu öffnen hat den Vorteil, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass der Besucher wieder kommt. Ich selbst finde es als Internet-Surfer auch angenehmer, wenn ein externer Link in einem neuen Fenster geöffnet wird. Häufig kehre ich dann zu der Seite, wo ich hergekommen bin, zurück. Wenn die Seite dann noch geöffnet ist, ist dies viel schneller, da die Ladezeit wegfällt. Das  „Open external links in a new window“ lässt jeden externen Link W3C-konform via JavaScript in einem neuen Fenster öffnen. Für meinen Geschmack darf es auf dem Blog nicht fehlen. Das funktioniert allerdings nicht bei Besuchern, die JavaScript deaktiviert haben.

Um in Blogbeiträgen oder auf WordPress Seiten PHP Code ausführen zu können, habe ich PHP Code for Posts installiert. Da ich Anwendungsentwickler bin und ein wenig PHP beherrsche, kann ich dann in Blogbeiträgen kleine Scripts wie hier beim Mikrowellen-Garzeiten-Rechner einbauen. Auf meiner ToDo-Liste stehen auch noch ein paar weitere kleine Script-Spielerein, die ich bloggen wollte. Übrigens: WordPress lässt PHP Code nicht ausführen und kaskadiert Code in Blogbeiträgen.

Hier auf Bitpage setze ich Amazon Affiliate Links ein. Das heißt, dass Testberichte und Tutorials den passenden Amazon-Link beinhalten. Da ich es aber doof finde, generell ein Sternchen (*) hinter jeden Link hinzuzufügen, habe ich mich dafür entschieden, dass ich die Links www.bitpage.de/amazon-affiliate/buch-xy z.B. gestalte und dafür Pretty Link Lite einsetze.

Damit der Blog auch ordentlich schnell lädt, nutze ich W3 Total Cache, dass die Blogbeiträge als HTML-Seiten zwischenspeichert. Das spart Serverresourcen, da nicht zuerst PHP Code interpretiert und die Datenbank abgefragt werden muss. Da bei mir die „Minifizierungs“-Funktion von CSS und Javascript nicht über W3 Total Cache funktioniert, nutze ich WP-Minify. Das Ganze wird dann dank WP CSS und WP JS noch Platz sparrend via GZIP archiviert. Eine bessere Kombo aus Ladezeiten-Optimierungs-Tools ist mir bisher noch nicht untergekommen.

Um am Ende jedes Blogbeitrags noch weitere relevante Blogbeiträge mit Verlinkung anzuzeigen, kommt Yet Another Related Posts Plugin zum Einsatz. Dank eines kleinen Algorithmus, werden ähnliche Blogbeiträge gefunden. Manchmal gibt es auch keine ähnlichen, relevanten Blogbeiträge. Dann wird dies auch angezeigt.

So, das war’s! Gerne dürft Ihr in den Kommentaren schreiben, welche Plugins Ihr auch nutzt oder nicht nutzt. Gerne könnt Ihr auch Euren WordPress-Plugin-Sammelpost verlinken. 😉 Darüber ist jeder Blog-Neuling meist immer dankbar.

[Bildquelle: Flickr, MZeuner, CC BY 2.0]

 

 

 


7 Antworten zu diesem Blogbeitrag
  1. Schöne Auflistung! „Open external links in a new window“ kannte ich noch gar nicht, hab ich gleich mal installiert. Gleiches gilt für WP Ban. WP-Antivirus habe ich bei mir schon lange installiert und es läuft problemlos. Snitch wiederum kannte ich noch gar nicht, warte ich aber erst einmal ab.

    Ansonsten: Schöne Plugin-Sammlung, gefällt mir. Was ich erst kürzlich installiert habe: „Term Management Tools“, „Restore Image Title“ (!).

    Und unbedingt empfehlen würde ich dir „Limit Login Attempts“ und vielleicht noch „Efficient Related Posts“ statt YARPP (= deutlich resourcenschonender und dennoch mit gutem Ergebnis, basierend auf Tags).

    Zwei weitere optionale Tipps: „Comment Form Quicktags“ und „YouList – YouTube playlist shortcode“

  2. Entschuldige Sergej, Du hast Recht. Das impiziert es wären es unnötige Resourcenfresser. 🙂 Ich hab den Satz geändert. Gemeint war, dass ich sie nicht brauche weil sie vorher liefen und ich bei vorhandener Plugin-Konfiguration keinen bösartigen Befall oder Kommunikation festgestellt habe. Die wenigen Ressourcen, die sie verbauchen, kann ich einsparen. Sorry, ich weiß natürlich, dass Du schlanke Plugins programmierst. 😉

  3. Hi,
    eine tolle und sehr interessante Zusammenstellung von hilfreichen und nützlichen WordPress-Plugins. Viele von deinerseits erwähnten nutze ich gar nicht und habe mir soeben eines was du erwähnt hast, installiert. Ich verwende ja selbst 65 Plugins und da ist einiges dabei, von allem ein bisschen eben. Alle diese Plugin brauche ich und installierte diese im Laufe von 5 Jahren, was ich OK finde.

    Caching-Plugins verwende ich derzeit zum Beispiel gar nicht und einige Plugins kann ich mir einsparen, da ein paar Funktionen vom aktuellen Theme unterstützt werden.

  4. Ich setze mittlerweile fast alle Projekte mit WordPress um. Ich schätze bei WP die schnelle und einfache Installation und die große Auswahl an Themes. Gerade wenn man eine Nischenseite plant, findet man bei WP immer eine schnelle Lösung. Durch die Plugins bleibe ich in den Funktionen flexibel. Mein am häufigsten verwendetes Plugin ist Spam Bee.