in HD soll bald auch per Antenne empfangbar sein. Dafür wird ein neuer Standard namens eingeführt. Dieser soll es dann auch ermöglichen, dass die Mobilfunk-Anbieter die Frequenzen im 700 Megahertz Bereich bekommen. Derzeit laufen bei den Landesmedienanstalten die Vorbereitungen zur Umstellung auf den neuen Standard. So werden Anträge gestellt mit denen der Bedarf ermittelt werden soll, wie viele Frequenzen für benötigt werden. Bei der Versammlung der Thüringer Landesmedienanstalt wurde diese Anmeldung zur Kenntnis genommen. Erneut zeigte sich dabei jedoch: Für Privatsender dürfte das Unterfangen schwer zu finanzieren sein.

und versuchen die Frequenzen für terrestrischen Rundfunk zu sichern

Damit Fernsehen in Zukunft auch über Antenne stattfinden kann fordern EBU und ABU eine Sicherung des Frequenzspektrums fürs Fernsehen. Auf der ABU Jahresversammlung wurde ein entsprechendes Memorandum of Unterstanding veröffentlicht, dass diese Forderung unterstreichen soll. Darin heißt es, dass der terrestrische Fernsehempfang das Backbone für den Zugang der Allgemeinheit sei. Dementsprechend könne nicht zugelassen werden, dass der Mobilfunk diese Ressource raubt. International wurde erst vor kurzem die Ausstrahlung von Fernsehen über den H.265 Standard auf den Weg gebracht. In Deutschland wird HEVC als Kompressionsstandard für DVB-T2 verwendet. DVB-T2 soll demnächst eingeführt werden. Erste Tests laufen bereits in Berlin sowie auch in Bayern. Bis 2017 wird damit gerechnet, das günstige Endgeräte für den freien Markt zur Verfügung stehen, sodass sich Nutzer eindecken können. Im Jahr 2019 soll der erste DVB-T Standard dann eingestellt werden.