Home Internet Zeitfresser Alltagseinkauf: Feldversuch mit Amazon Dash

hat heute den kleinen Einkaufsstab Amazon Dash vorgestellt. Hierbei handelt es sich um einen Stick mit Barcode-Scanner und Spracherkennung zum Bestellen von Dingen des alltäglichen Bedarfs wie Toilettenpapier, Milch oder Obst. In den USA gibt es schon seit längerem in einigen Orten wie Los Angeles oder San Francisco Amazon Fresh. Dies ist ein Lieferservice von Amazon für Alltags-Konsumgüter, der noch am selben oder spätesten morgigen Tag liefert. 

Wie funktioniert’s?

Ist man Amazon Prime Fresh-Kunde und hat den kostenlosen Amazon Dash-Stick, braucht der Kunde Zuhause nur noch bspw. die Milch scannen und sie landet automatisch im Warenkorb bei Amazon Fresh. Die Bestellung muss dann nur noch abgeschickt werden und wird zeitnah geliefert. Der Dash-Stick ist via WLAN mit der Amazon-Cloud verbunden. Artikel können auch einfach via Spracherkennung mit Amazon Dash in den Warenkorb abgelegt werden.

Amazon-Dash-Barcode-Scannen

Unsinn oder Zukunft?

Bei Amazon Dash handelt sich erstmal um einen Feldversuch. Nachdem die Beta-Phase von Amazon Fresh abgeschlossen ist, will man nun schauen, ob die Kunden den Dash-Stick annehmen. Ich persönlich finde es in erster Linie praktisch, Milch, Zucker, Aufschnitt oder Kaffee schnell und einfach bestellen zu können. Der Gang zum Supermarkt und damit verbundene lästige Stress entfällt. Und mit Stress meine ich bspw. das schnelle Scannen und Abkassieren, Suchen von Produkten in den Verkaufsregalen und mehr.

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Allerdings sehe ich eine Gefahr: Wenn das Bestellen so einfach und schnell geht, verleitet es in meinen Augen zu mehr Einkäufen, als vielleicht nötig ist. Ein Preis bekommt man ebenfalls nicht genannt bzw. sieht es hinterher am Notebook im Warenkorb. Zudem kann via Amazon Dash jeder bestellen, da es hier keine Vorkehrungen via Benutzerkonten oder Passwörter gibt.

Mir gefällt definitiv die Zeitersparnis durch Amazon Fresh. Ob ich aber in Zukunft via Amazon Dash Stick bestellen möchte, wage ich zu bezweifeln. Aber ich bin gespannt auf den Feldversuch und wie er enden wird.

via Golem


2 Antworten zu diesem Blogbeitrag
  1. Grundsätzlich ist dieser kleine Stick erstmal ziemlich gruselig. Ganz unabhängig davon, daß man sich so noch mehr an den Shop bindet ist es irgendwie eine Horrorvorstellung, wenn man alles bequem von zuhause aus erledigt und seinen Ar*** nicht mehr aus der Tür bewegen muss. 🙂
    Und du hast sicherlich mit deiner Vermutung recht: Schnell ist mal eine Tüte Milch mehr bestellt oder man gönnt sich nochmal die Schokolade die man grade leerfuttert.
    Letzten Endes wird aber so etwas in der Richtung kommen. Hat man wenigstens irgendwann unendlich viel Platz in den Supermärkten, wenn man es schafft über die Straße zu kommen die dann ja voller Transporter sein dürfte. 🙂
    Gruß, Max vom Gutscheinfranz

  2. Na ja aber ob es sich bei Älteren Leuten duchsetzen wird? Ich glaube nicht. Es ist schon hilfreich, aber wie schon Gutscheingranz geschrieben hat wir werden dann sogar nicht mehr einkaufen gehen mussen.
    Grüße
    Orzechowsky