Home Games Augmented Reality: Nach Ingress kommt Endgame: Proving Grounds

Letztes Jahr ließ Niantic Labs verlauten, dass man an einem neuen Augmented Reality Game arbeitet. Niantic Labs ist eine Division von Google, die vor zwei Jahren das GPS-Spiel Ingress veröffentlicht hat. Auch ich bin ein begeisterter Ingress-Spieler, finde aber nur noch selten die Zeit es zu spielen (und es frisst gerne mal ein paar Stunden). Jetzt startet Endgame: Proving Grounds, welches als mir bisher einzig bekanntes Spiel auf einer Buch-Trilogie von James Frey, dem Spiel und einem geplantem Film basiert. Anders als Ingress ist Endgame wesentlich aufwendiger gestaltet. Statt zwei Fraktionen gibt es zwöfl „Linien“ von dem einer sich der Spieler anschließen kann.

Kampfbetontes Spiel

Anders als bei Ingress kämpfen die Spieler gegeneinander und müssen ähnlich wie bei Ingress Orte in der realen Welt aufsuchen, um Waffen und Artefakte zur Verbesserung ihrer Spielfigur zu bekommen. Gewalt spielt aber nicht die Hauptrolle des Spiels, sondern die Lösung von verschiedenen Rätseln. Anders als bei Ingress soll es auch In-App-Käufe geben, die dem Spieler Vorteile verschaffen, aber nicht unbedingt zum Gewinnen gekauft werden müssen. Niantic möchte ausdrücklich auf „Pay-to-win“ verzichten.

Webseite ist online um Punkte für die Beta-Einladung zu sammeln

Die Webseite AncientSociety.com ist bereits online, wo interessierte Spieler erste Rätsel lösen und ihren Spielcharakter gestalten können. Für bestimmte Aktionen gibt es Punkte, wodurch sich die Chancen  auf eine Einladung für die Beta-Phase steigen. Ingress-Spieler wie ich kennen das noch aus der Anfangszeit. Interessant ist auch der Hauptgewinn des Spiels Endgame: Proving Grounds. Goldmünzen im Wert von 500.000 US-Dollar winken demjenigen, der das Rätsel von Endgame löst.

Damit dürfte Endgame das erste Spiel seiner Art sein. Mir ist bisher noch kein Zeitvertreib untergekommen mit der Option Halb-Millionär zu werden. Mit der Endgame-App für Android und iOS können wir wohl Ende diesen Jahres rechnen. Ich bin mehr als gespannt.


Eine Antwort zu diesem Blogbeitrag
  1. Hey Christopher!
    Rätsel + Preisgeld? Das hört sich aber richtig gut an 🙂
    Dass Käufe für das Spiel getätigt werden können sehe ich gar nicht als Problem an. Spiele wie Path of Exile haben doch bewiesen, dass man als Gamer auch die Entwickler unterstützen kann, ohne gleich einen Vorteil im Spiel zu erhalten. Style-Käufe eben. Ich kenne keinen PoE-Spieler, der nicht so manchen Euro investiert hat.
    Ich kenne Ingress noch gar nicht, werde es mir aber vielleicht morgen oder übermorgen mal ansehen.

    Viele Grüße
    Basti