Home Internet Amazon Flex: Pakete austragen à la Uber für den Internetgiganten in Seatle...

Vor einige Zeit testet Amazon Prime Now, die Sofort-Zustellung von Produkten innerhalb einer Stunde in New York für Prime-Mitglieder. Mittlerweile gibt es den Lieferservice in den USA in allen großen Ballungsgebieten wie New York, Seatle oder Miami. Jetzt erprobt Amazon nach dem Vorbild der Selfmade-Taxifahrer von Uber die Zustellung von Paketen für die Prime Now Kunden. Jeder der ein eigenes Auto und ein Android-Smartphone besitzt sowie einen „Background-Check“ über sich ergehen lässt, kann für Amazon Pakete austragen.

Sei dein eigener Boss

Wie nach dem Vorbild von Uber, kann sich jeder registrierte Amazon-Flex-Teilnehmer, die Zeit aussuchen, wann er für Amazon Pakete liefern möchte. Das können zwei, vier oder acht Stundenschichten sein, für die sich die Flex-Nutzer dann anmelden können. Hierfür gibt es dann von Amazon eine Stundenvergütung von 18 bis 25 US-Dollar. Wahrscheinlich ist die Vergütung abhängig von der erbrachten Leistung, offiziell gibt es dazu aber keine Informationen.

Wahrscheinlich dürfen wir in Zukunft öfter Beobachten, dass Aufgaben wie Taxi fahren oder Pakete austragen, die mit einer kurzen Einarbeitungszeit verbunden sind, nach dem Shareconomy-Prinzip günstiger verteilt werden. Wie bei Uber auch, dürfte hier auch die Schwarzarbeit ein Problem sein bzw. werden.

Prime Now kommt auch nach Deutschland

In München werden derzeit von Amazon zwei große Logistikzentren errichtet, die eine einstündige Lieferung im Rahmen des Programm Prime Now garantieren sollen. Das berichtet t3n. Weiter spekuliert wird, dass auch Amazon Fresh, die Zustellung von frischen Lebensmitteln, seinen Weg nach Deutschland finden soll. Ob aber Amazon Flex zu uns kommt, wage ich nach der deutschen Uber-Pleite ersteinmal zu bezweifeln.