Home Games Bundesdatenschutzbeauftragter bezeichnet Xbox One als “Überwachungsgerät”

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Gegenüber dem Spiegel bezeichnet der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar die als Überwachungsgerät. Der Kinect-Sensor muss mit der Konsole angeschlossen sein, damit sie funktioniert, dazu kommt, dass das Mikrofon immer eingeschaltet ist. Da die Konsole immer in einem Standby-Modus sein muss, damit man sie mit einem Sprachbefehl aktivieren kann, könnte diese auch andere Aussagen und emotionale Zustände des Nutzers aufzunehmen.

hat die Möglichkeit die Daten der Nutzer zu verarbeiten und sogar an Dritte weiterzugeben und der Nutzer selbst weiß nicht, wozu genau die Daten genutzt werden könnten oder ob sie überhaupt mal gelöscht werden.

Diesen Weg den Microsoft anscheinend beschreitet, finde ich sehr falsch, jedoch deuten die Zeichen (Konsole ist nie wirklich ausgeschaltet, mindestens einmal am Tag mit dem Internet verbunden, Mikrofon ist immer aktiv) klar darauf hin, dass die Konsole viele Aktivitäten des Nutzers speichern wird und diese Daten genutzt werden. Könnte man diese ganzen Funktionen ausschalten, wäre das alles halb so schlimm, aber Microsoft wird wahrscheinlich dem Nutzer alles aufzwingen. Das wird noch viele Shitstorms geben.


3 Antworten zu diesem Blogbeitrag
  1. Daran habe ich noch garnicht gedacht :O

    Der normale Nutzer denkt ja immer nur an die Vorteile…
    Wow Sprachsteuerung …Super! Aber dabei daran zu denken das das Mic immer an sein wird, tut niemand.
    Guter Beitrag. Er regt echt zum denken an!

  2. Ein Nicht-Kaufgrund mehr!
    Alleine, das man die Spiele nicht weitergeben kann…
    Und dann noch, das sie den Spieleentwicklern die Möglichkeit freigeben den Online-Zwang selbst einzubringen… Schade das es für mich jetzt nurnoch eine Konsole gibt bei der ich überlege sie mir zuzulegen …
    Hab da irg-wie mehr erwartet!

  3. ACHTUNG! MICROSOFT HAT REAGIERT!
    MAN KANN DIE FUNKTION DEAKTIVIEREN!!!!!!!!! UND ABSOLUT SELBST EINSTELLEN!!!