Home Internet eBay Kleinanzeigen nicht mehr unendlich kostenlos

Das Kleinanzeigenportal von ist über die Jahre seit der Eröffnung 2008 sehr beliebt geworden. Dementsprechend nutzen auch viele kleine Unternehmen und Kleingewerbler die Plattform für Werbung. Im Prinzip nicht schlimm, aber teilweise artet die Anzeigenschaltung von so manchem Kleinanzeiger aus. Ich habe auch oft gesehen, dass Angebote doppelt und dreifach online sind, damit sie möglichst immer weit oben bei den Suchergebnissen erscheinen. Hier schiebt jetzt einen leichten Riegel vor. Ab dem 51. Inserat im Monat wird eine Gebühr von 95 Cent für jede weitere Anzeige erhoben.

Massenanzeigen abschwächen

Dadurch sollen Massenanzeigen vermieden und der Durchschnitts-Nutzer nicht belastet werden. Ich hoffe nur, dass eBay hier auch mehr Feststellungsmerkmale eines Nutzers zu Hilfe nimmt wie IP-Adresse, Cookies und Co. statt nur das Benutzerkonto. Technikaffinen Spammer wird das natürlich auch nicht aufhalten, eventuell aber ein Algorithmus, der die Anzeigen auf Ähnlichkeit untersucht. Soweit ist eBay Kleinanzeigen wahrscheinlich aber noch nicht.

Lokale Anzeigegruppen in sozialen Netzwerken

Übrigens, wer keine Lust auf „Was ist letzter Preis?“-Käufer hat, kann gerne mal die virtuellen Flohmärkte und Anzeige-Gruppen auf auf lokaler Ebene ausprobieren. Das klappt meist harmonischer als über eBay Kleinanzeigen, worüber ich auch häufig nur Tauschangebote bekomme. Ich tausche aber grundsätzlich nur gegen eines: Bares.

Auszug der Info-Mail von eBay Kleinanzeigen

Auf die neuen Gebühren hat eBay Kleinanzeigen mit nachfolgender Mail hingewisen:

Lieber eBay Kleinanzeigen Nutzer,
ab der kommenden Woche werden wir für das Einstellen von mehr als 50 Anzeigen in 30 Tagen eine Gebühr von 0,95 EUR ab der 51. Anzeige erheben.
Wir bekommen viele Beschwerden von Nutzern darüber, dass einige wenige Anbieter immer wieder die ersten Seiten von Unterkategorien mit ihrem Bestand regelrecht ‚blockieren‘, weil sie entweder – teilweise hunderte – sehr ähnliche Anzeigen aufgeben, oder die gleichen Anzeigen täglich wieder schalten. Dieses Verhalten ist nicht im Sinne der Nutzererfahrung auf eBay Kleinanzeigen. Wir wollen für die Interessenten sicherstellen, dass die einmalige Vielfalt des Angebots auf unseren Seiten sichtbar bleibt.
Wir haben das Limit mit 50 Anzeigen in 30 Tagen bewusst sehr hoch angesetzt, damit auch Verkäufer mit großem Inventar weiterhin erfolgreich eBay Kleinanzeigen nutzen können und nur ein sehr geringer Prozentsatz der Verkäufer betroffen sind (unter 1%).
Hier nun noch einige Erläuterungen zur Neuregelung für Verkäufer:
50 Anzeigen innerhalb von 30 Tagen können Sie nach wie vor kostenlos aufgeben (ausgenommen Autos, die wie bisher ab der 3. Anzeige 14,95 kosten).
Ab der 51. Anzeige kostet jede weitere Anzeige innerhalb der 30 Tage 0,95 EUR.
Wichtig: Gezählt werden nicht die Anzeigen, die Sie zur Zeit online auf der Plattform haben, sondern die Anzahl der Anzeigen, die Sie aufgeben. Wenn Sie also fünf Anzeigen täglich löschen und wieder neu einstellen, dann wäre das kostenlose Limit nach zehn Tagen erreicht.
Uns ist bewusst, dass dies zu Einschränkungen für die betroffenen Verkäufer führt. Wir sind aber überzeugt, dass dieser Schritt letztendlich zu einer besseren Erfahrung für alle Nutzer auf eBay Kleinanzeigen führen wird.
Ihr eBay Kleinanzeigen-Team


2 Antworten zu diesem Blogbeitrag
  1. Hi Christopher,

    na ja, „ab dem 51. Inserat im Monat“ hilft hier wahrscheinlich nicht.
    Die 52 Anzeigen reichen die miesten kleinen Firmen aus und die 95 Cent für große ist auch kein Ding.
    Also es ändert sich wahrscheinlich nichts.

    Kann man eine Küche auf einem virtuellen Floh-Markt verkaufen? Oder eher Handy, Tablet usw. ?
    Wie kann man so eine Gruppe für eigene Stadt finden?

    Danke

  2. Das ist ein erster Schritt von eBay – schließlich nerven die Massenanzeigen ziemlich. Ob es ausreicht, wage ich zu bezweifeln, da der Preis doch relativ niedrig ist. Mal seh’n, was als nächstes kommt.