Home Software Microsoft Windows 10 vorgestellt

Alle dachten, würde das nachfolgende mit der Versionsnummer 9 ausstatten. Die Redmonder haben die Version aber getrost übersprungen: 10 ist es geworden. Das soll den Grund haben, dass 10 eine einheitliche Plattform für jegliche Hardware werden soll: Smartphones, Desktop und Tablets. Eine interessante Herausforderung – und das ist wahrscheinlich für viele Kritiker schon milde ausgedrückt. Auf jeden Fall bleibt in 10 das Startmenü weiter erhalten.

Die Kacheln sind aber dadurch auch noch nicht ausgestorben: Sie finden mit Platz im Startmenü. Ein aus Benutzerfreundlichkeit großes Ärgernis wurde abgeschafft: Jede App und Software läuft in einem Fenster, dass sich Schließen, Minimieren und Maximieren lässt. Wie man es von früher gewohnt ist.

Snap Modus verbessert

Das Docken von Fenstern auf dem Desktop wurde verbessert, sodass auch kleinere Fenster sich gut „snappen“ lassen.

Tech-Preview_Three-program-snap-and-suggestions

 

Mehrere Desktops

Ähnlich wie bei Ubuntu mit der Oberfläche Unity oder Better Desktop Tools unter Mac OS X, gibt es in Windows 10 nun auch mehre Desktops zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass die zurecht gelegten Fenster erhalten bleiben und man neue Fenster auf einem anderen Desktop öffnen kann. Das steigert die Effizienz in meinen Augen deutlich.

Tech-Preview_Virtual-desktop

Neuer Taskmanager

Der neue Taskmanager hat außerdem eine Vorschau der Programme, wie beim Wechseln der Anwendungen/Fenster mit ALT + TAB oder Windowstaste + TAB. Der Benutzer hat so den besseren Überblick, welche Anwendungen laufen und eventuell nicht reagieren.

Tech-Preview_Task-view

Alles läuft nun wieder im Fenster

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, laufen alle Anwendungen und Apps in einem Fenster, die sich auch snappen lassen. Dies hatten viele Nutzer bei Windows 8 bemängelt. So ist der Desktop PC auch wieder ein Stückchen in den Vordergrund gerückt. Ich bin gespannt, ob sich dennoch Windows 10 gut auf einem Tablet wie dem Surface bedienen lässt.

App_Commands

Businesskunden besänftigen

Mit Windows 10 möchte Microsoft vor allem die Geschäftskunden begeistern. Diese waren vor allem von Windows 8 nicht begeistert und sind bei Windows 7 geblieben. Durch die einheitliche Plattform von Windows 10 möchte Microsoft den Unternehmen eine Lösung aus einer Hand ohne, ich nenne es mal „Medienbruch“ geben. Alles funktioniert ähnlich. Das kann von Vorteil oder von Nachteil sein.

Aus diesem Grund soll auch heute noch eine Techpreview für IT Experten und Geschäftskunden online gehen, die aber auch jeder Normalo ohne Gewerbe herunterladen kann.

Kurze Übersicht von Windows-Vizechef Joe Belfiore

 

Im Laufe des Tages wird wohl die Windows 10 Techpreview online gehen. Ich werde sie mir jeden falls in einer virtuellen Maschine mit Virtual Box installieren. Ich denke, dass Microsoft aus den Fehlern von Windows 8 viel gelernt hat und das kommende Windows 10 wieder ein Erfolg ist. Das ist zumindest erstmal mein Eindruck von der Vorabberichterstattung. Sehen wir mal, ob sich mein Eindruck bewahrheitet.


Eine Antwort zu diesem Blogbeitrag
  1. Hallo
    Merci viel mal für den Top Bericht, hat mich weitergebracht.

    Ich fände es noch hilfreich würdes du z.b einen spezifischen Bericht zu den Unterschieden zwischen Win 8.1 und 10 erstellen könntest.

    Danke und

    Gruss aus der Schweiz

    Diana