Home Hardware Sony Smartwatch 3 im Test – die Sportlichste aller Smartwatches

Diese wurde von auf der IFA 2014 vorgestellt und wird mit betrieben. Neben einen extrem schlichten Design, ragt die wirklich gute Hardware des Gerätes hervor, was für eine konstant gute Leistung der Smartwatch sorgt. Ob mich die Sony Smartwatch 3 überzeugt hat, liest ihr im folgenden Test.

Design

Hier kommen wir direkt zu einem Thema, wo die Meinungen einiger Leute auseinander gehen könnten. Das Aussehen dieser Smartwatch ist sehr schlicht gehalten. Sie hat ein Gummiband und einen metallenen Verschluss, mit der man die Uhr an sein Handgelenk befestigt. Das Design ist nicht besonders hervorstechend, wie bei einigen anderen Smartwatches der Konkurrenz, jedoch ist das Material des Armbandes nahezu perfekt für den Gebrauch beim Sport. Wer sich trotzdem zu sehr an dem Gummiarmband stört, der kann sich die Smartwatch auch mit einem Metallarmband holen, welches Sony in den letzten Monaten angekündigt hat. ( Hier bei notebooksbilliger.de) Außerdem kann man ganz einfach die Uhr aus der Fassung entfernen und in eine andere Passende einsetzen, denn Sony bietet noch weiße, pinke und gelbe Armbänder an.

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Hier teilt sich der See, zum täglichen Tragen der Uhr finde ich sie persönlich nicht sehr ansehnlich, aber durch ihr niedriges Gewicht (66g) und dem angenehmen Material des Armbandes ist die Uhr sehr praktisch, wenn man regelmäßig einen Sport betreibt. Dies wird durch GPS, Accelerometer und Gyroskop noch einmal bekräftigt, aber leider fehlt hier der Pulsmesser, welcher für einige Sportinteressierte eine größere Rolle spielen könnte.
Auf der rechten Seite der Uhr gibt es einen Knopf, mit dem man den Display an- und ausschalten kann. Auf der Rückseite der Uhr ist eine USB-Schnittstelle, damit man u.a. den Akku der Uhr wieder aufladen kann

Einfach die Musik navigieren mit der Smartwatch

Software

Wie schon geschrieben, läuft die Smartwatch mit Android Watch. Ausgestattet ist das Gerät mit einen 1,2 GHz getakteten Quad-Core von ARM, dazu kommen 512 MB Arbeitsspeicher und 4 GB Flash-Speicher. In den Wochen, in der ich die Uhr testen durfte, gab es auch einige Updates, die einige Mängel ausgemerzt haben, wie zum Beispiel Probleme mit dem WLAN. Leider gibt es momentan noch nicht viele Apps nur für die Smartwatch, jedoch werden die Apps eures Smartphones mit der Uhr synchronisiert, sodass Benachrichtigungen auf der Smartwatch angezeigt werden.
So kann der Nutzer via Sprachnachricht bei Whatsapp antworten oder seine Musik von der Smartwatch aus steuern.
Das Navigieren durch die Menüs der Smartwatch geschieht durch wenige Wischbewegungen. Anfangs war dies erst gewöhnungsbedürftig, da ich die typischen Android-Tasten vermisst hab. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase kam ich aber gut mit den Menüs der Smartwatch klar.
Im Hauptbildschirm der Smartwatch kann man Zeit und Datum ablesen und Benachrichtungen werden dort im Vordergund angezeigt.
Außerdem gibt es vorinstalliert noch einen Schrittzähler, was wiederum sehr praktisch für die Sportler ist, die ihre Entfernungen dokumentieren wollen.

Google Now auf der Smartwatch

Akku

Der Akku ist der Kritikpunkt bei allen Smartwatches, da diese bei gebrauch recht schnell bei null sind und ihren Geist aufgeben. So auch bei der Sony Smartwatch 3, die gerade es mal so bei mir durch den Tag schafft. Mit Musik, Mails, Whatsapp und etlichen anderen Benachrichtigungen ist der Akku am Ende des Tages mit ziemlicher Sicherheit leer.

Display

Der LCD-Bildschirm ist 1,68 Zoll groß und löst mit 320 x 320 Pixeln auf. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 268ppi und ist damit recht zufriedenstellend, auch wenn sich die einzelnen Pixel beim genauen Hinsehen erkennen lassen. Außerdem schien mir die Farbdarstellung der Smartwatch etwas blass.
Die Helligkeit des Gerätes wird automatisch an die Umgebung angepasst, so bleibt die Helligkeit des Displays immer angenehm für die Augen.

Fazit

Auch wenn die Sony Smartwatch 3 nicht die Ansehnlichste ihrer Art ist, so konnte sie mich mit ihren vielen Funktionen überzeugen, die gerade beim Sport sehr praktisch waren. Kleine Dinge, wie Nachrichten von Whatsapp oder Facebook, ein Lied weiterskippen und seine Entfernung beim Laufen ansehen, machen die Smartwatch viel praktischer als man vielleicht vorher denken mag. Leider sind ein schwacher Akku und der fehlende Pulsmesser kleinere Wehmutstropfen.

Wer Interesse an dieser Smartwatch hat, kann sie bei notebooksbilliger.de erwerben, die uns die Smartwatch freundlicherweise für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.