Home Internet Im Internet senden: Diese Möglichkeiten habt ihr

Nicht nur Blogs erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, sondern immer mehr gibt es auch Nutzer, die gern per oder als von sich hören lassen. So steigt laut aktuellen Statistiken sowohl die Anzahl der , als auch der Webradio-Hörer. Der Grund ist, dass im Internetradio oder auch als sich Inhalte finden lassen, die im Allgemeinen in den Mainstream-Medien keine oder kaum eine Rolle spielen. Wer jetzt eine eigene Sendung auf die Beine stellen oder ein eigenes aufbauen möchte kann dabei auf viele unterschiedliche Dienste zurückgreifen. Im Folgenden möchte ich euch einige vorstellen.

(Live) Podcasten: On Demand die Zuhörer erreichen

Wer besonders auf Talk fokussiert ist, der sollte über einen Podcast oder einen Eventstream nachdenken. Podcasts lassen sich in Deutschland bei zwei verschiedenen Anbietern 1000mikeshosten, die aber beide in der Hand eines Anbieters liegen. Zu nennen sind hier Podcaster.de und Podhost. stammt noch aus der ersten Zeit des Podcastings. Dort sind die meisten Podcasts zuhause. Wesentlich moderner zum Hosting von Podcasts ist jedoch andere erwähnte Seite. Hier gibt es auch größere Speicherpakete. Bei beiden Seiten ist ein Blog mit dabei, auf dem abseits der Podcasts auch noch Blogeinträge veröffentlicht werden können. setzt hier auf WordPress, während Podhost Loudblog zugrunde liegt. Beide Anbieter bieten unterschiedliche Speicherpakete, wobei bei es größere Anpassungsmöglichkeiten gibt. Beide Dienste empfehlen sich für den Einstieg ins Podcasting. Abgesehen davon gibt es noch weitere Dienste im internationalen Raum. Abseits der Möglichkeit direkt zu Podcasten, das heißt Sendungen aufzunehmen und so ins Netz zu stellen, gibt es auch die Möglichkeit live zu senden und die fertigen Sendungen automatisiert als Podcast zur Verfügung zu stellen. Der Vorteil hierbei ist, dass Nutzer interaktiv am Programm, zum Beispiel per Skype Call In oder per Kommentar teilnehmen können. Eine Plattform bietet sich hier besonders als Seite für Talkradio an: 1000Mikes. Die Seite bietet umfangreiche Möglichkeiten wie Live-Kommentare, ein Call In Feature sowie auch die Möglichkeit, Sendungen im Archiv zur Verfügung zu stellen und damit als Podcast weiter zu verbreiten. Der RSS Feed wird gleich mitgeliefert. Ein weiterer Vorteil von 1000Mikes: Es kann direkt via Telefon gesendet werden.

Für klassisches Radio mit einigen Livesendungen: Laut.FM

lautfmWer gern eher klassisches Radio machen will, der ist bei Laut.FM gut aufgehoben. Die Seite bietet die Möglichkeit einen Musikstream anzubieten. Der Vorteil dabei: GEMA und GVL Gebühr werden direkt von der Plattform übernommen. Die Seite ermöglicht es zusätzlich zu den Playlists bis zu 10 Stunden 15 Stunden pro Woche live zu senden. Die Anbindung funktioniert über Icecast. Der Vorteil bei der Plattform ist, dass eher klassisches Radio gemacht werden kann und sie auch ständig weiterentwickelt wird. Leider müssen Sendungen, sollen sie als Podcast zur Verfügung gestellt werden, von Hand aufgenommen werden. Allerdings muss dabei natürlich die rausgeschnitten werden. Laut.FM empfiehlt sich besonders für Nutzer, die gern in ihren Sendungen spielen wollen. Es ist der einzige in Deutschland legale Anbieter, der einen derartigen Dienst anbietet.


15 Antworten zu diesem Blogbeitrag
  1. Der Artikel ist gut geschrieben, enthält aber einen Gravierenden Fehler. Bei Laut.FM gibt es nicht nur 10 Std. die Woche für Live Sendungen, sondern 15 Stunden, und Sendungen gibt es bei Laut.FM nicht im Pool, die muss man schon selbst erstellen, bzw. sich ausdenken.

    \m/ Stay Metal \m/

  2. Vielen Dank. Ich habe das gleich mal verbessert. Allerdings habe ich nicht geschrieben, dass es einen Sendungspool gibt. Die Formulierung ist vielleicht mit dem Archiv unglücklich formuliert. Ich habe jetzt daraus ein „Podcast“ gemacht!

  3. Laut.FM scheint ziemlich gut zu sein, damals wo ich noch jünger war hab ich mich gefragt wie man so etwas machen kann, habe dann aber gehört das das einiges an Geld kosten soll, zumal man nicht einfach so die Lieder abspielen darf. Klassische Musik ist aber gar nichts für mich, kommt für mich also nicht in Frage. 🙂

  4. Ich glaub du hast den Artikel nicht richtig gelesen. Auf Laut.FM kannst du die Musik senden, die du auch senden willst. Du bist nicht auf klassische Musik beschränkt. Im Gegenteil: Im Soundpool von Laut.FM sind die meisten Titel aus der Welt anderer Genre! Auch klassische Sender sind eher Mangelware!

  5. Meiner Meinung nach sind die Streamingseiten, die wirklich bekannt sind eher twitch.tv oder younow
    Natürlich, es kommt immer darauf an, was man selber machen möchte.
    Das man auf Twitch nicht optimal mit seinen Zuschauern in Kontakt treten kann, ist denke ich klar.
    Allerdings sind deine Vorschläge meiner Meinung nach mehr für Leute, mit einem kleinen Publikum.

  6. Vor ungefähr 7-8 Jahren habe ich unregelmäßig ein Internetradio zu einem bestimmten Künstler betrieben. Habe dort dann immer die Hits gespielt, die er frei zur Verfügung gestellt hatte. Zu groß war die Angst vor einer Abmahnung 😀

    Damals konnten maximal 50 Leute zuhören und ich musste das ganze über eine langsame und total verbuggte Software betreiben. Mir fällt allerdings leider der Name dazu nicht mehr ein. Weiß eventuell jemand wovon ich rede?

  7. Zu Podcasts fallen mir zwei Vorteile ein: 1. Man kann sie dann hören, wenn es gerade passt. Ich höre sie bspw. oft im Auto. 2. Da für Podcasts, anders als bei einer normalen Radiosendung, kein Sendeplatz im Programm freigeräumt werden muss, ist bei einem Podcast irrelevant, wie groß die Zielgruppe ist, die er anspricht. Deshalb gibt es Podcasts zu fast jedem Thema, auch zu Nischen-Themen, die nur eine kleine Gruppe von Menschen interessieren. So kommt es, dass man fast zu jedem Thema einen Podcast findet und sich informieren kann.

  8. Vielen Dank für ein weiteres fantastisches Posting. Wo sonst könnte jemand bekommen, diese Art von Informationen, die in solchen perfekten Art und Weise des Schreibens? Ich habe eine Rede nächste Woche, und ich wurde für weitere Informationen suchen

  9. Vielen Dank für den Hilfreichen Beitrag. Ich habe selbst vor ein paar Jahren bei einem Internetradio gearbeitet. LAUT.FM war mir bis zur heutigen Zeit nicht bekannt. Vielen Dank für den Link. Werde gleich mal drauf schauen und reinhören 🙂

  10. Jedes Mal wenn ich verbrachte meine halbe Stunde dieser Website der Beiträge zusammen mit einem Becher Kaffee jeden Tag zu lesen.

  11. Hätte nicht gedacht das Podcasts nochmal an Bedeutung gewinnen, bei der Entwicklung von Youtube und anderen Videokanälen. Guter Artikel!