Home Mobile Apple stellt iPad Pro 9,7 Zoll und iPhone SE vor

In den letzten Wochen überschlug sich die Gerüchteküche über die neuen Apple Produkte aus Cupertino und sollte größtenteils Recht behalten. Ein neue Apple Watch gab es nicht, dafür aber ein „4-inch“-großes iPhone SE für einen sagenhaften Preis von 399 US-Dollar und ein kleines iPad Pro mit 9,7 Zoll-Displaygröße. Zudem wird heute die finale Version von iOS 9.3 ausgeliefert.

iPhone SE

Apple hat in seiner Keynote betont, dass es immer noch viele Kunden gibt, die ein kleineres Display bevorzugen. Aus diesem Grund ist das iPhone SE wieder 4 Zoll groß und damit genauso groß wie die iPhone 5-Reihe von Apple.

Apple-iPhone-SE-alle-farben

Die weiteren Spezifikationen im Überblick:

  • 4 Zoll großes Display
  • Apple A9 SoC Prozessor
  • iOS 9.3
  • M9 Motion Co-Prozessor
  • 16 oder 64 GB interner Speicher
  • 12 MP iSight-Kamera hinten
  • 1,2 MP Kamera vorne
  • NFC-Chip für Apple Pay
  • Bluetooth 4.2, Voice over LTE, sowie Unterstützung für 802.11ac
  • Verfügbare Farben: Silber, Space Gray, Gold und Rose Gold

Was Apple in der Keynote nicht erwähnt hat: das iPhone SE unterstützt kein 3D-Touch. Dennoch bekommt es das „Live-Foto“-Feature von Apple spendiert, bei dem jedes Foto eigentlich ein kurzer Videoclip ist und in der Galerie abgespielt werden kann. Mit dem iPhone SE lassen sich auch 4K-Videoaufnahmen anfertigen und Slow Motion Videos mit einer Bildrate von 240 fps aufnehmen. Auf der Keynote hat Apple das iPhone SE ständig mit dem iPhone 5S verglichen. Ich gehe davon aus, dass Apple mit der kleinen Displaygröße „alte“ Kunden bedienen will, denen die 6. Generation des iPhones zu groß geraten ist.

Apple-iPhone-SE-Akkuvergleich-5S

Der Verkauf des iPhones soll bereits heute (nur in den USA?) starten. Die 16 GB-Variante kostet 489 Euro während die wohl zeigemäßere 64 GB-Variante mit 589 Euro zuschlägt. Die Apple üblichen 100 Euro mehr halt.

iPad Pro 9,7 Zoll

Entgegen den Gerüchten verzichtet Apple beim „kleinen“ iPad Pro auf den Zusatz „mini“ oder Ähnlichem. Diese Bildschirmgröße hat sich Apple aus gutem Grund ausgesucht. Es ist die Größe des ersten iPads 2010, die die meisten Kunden verwenden und Apple diese ansprechen möchte, um den sinkenden Absatzzahlen entgegenzuwirken.

Apple-iPad-Pro-97-ZollNeu ist das True Tone-Display mit dem Licht-Sensoren im iPad Pro das Umgebungslicht messen und die Farbtemperatur entsprechend anpassen als wäre es ein echtes Blatt Papier. Geflasht bin ich davon nicht. Vielleicht ändert sich hier meine Meinung, wenn ich es mal ausprobiert habe. Die Kleinigkeiten sind es häufig mit denen Apple punktet selbst wenn man sie zuerst abtut, wie viele es mit 3D-Touch tun.

Das kleine iPad Pro übernimmt – wie es zu erwarten war – vieles vom großen Bruder: Unterstützung für den Apple Pencil, vier eingebaute Lautsprecher an den Ecken und ein angepasstes Smart Keyboard. Hervorsticht, dass das iPad Pro 9,7 Zoll mit bis zu 256 GB Speicher erhältlich ist. Dies soll es wohl aber auch bald für das „große“ iPad Pro geben. Vorbestellet werden kann das kleine iPad Pro am Donnerstag. Mit der Auslieferung begonnen wird ab dem 31. März. Das kleine iPad Pro mini kostet mit 32 GB Speicher 599 US-Dollar. Für 128 GB werden 749 US-Dollar fällig, während mit 150 Dollar Aufpreis die 256 GB Variante mit 899 Dollar zu Buche schlägt.

Fazit

Es war eine relativ langweilige Keynote. Alle mir bekannten Gerüchte, wie dem kleinen iPad Pro, das iPhone SE und das es keine neue Apple Watch geben wird, wurden bestätigt. Auch bei den technischen Details war die Gerüchteküche sehr zuverlässig. Ungewöhnlich oft wurde die Umwelt von Apple zu Anfangs angesprochen: Macht der Konzern jetzt einen auf Öko? Tim Cook ist sich jedenfalls sicher, dass das iPad viel Papier spart und man seinen Latte im Pappbecher unterwegs guten Gewissens genießen kann.


2 Antworten zu diesem Blogbeitrag
  1. Alles in allem kann ich mich nur anschließen, in der Tat eine langweilige Keynote.
    Wie Du schon schreibst, versucht man mit dem iPhone nun die Kunden zurückzugewinnen, die den Umstieg auf das große Display nicht mit machen wollten.

    Insgesamt muss man auch sagen, dass Apple in den letzten Jahren mit Innovationen und „WOW-Effekten“ geizt, die Apple Watch dürfte niemanden vom Hocker hauen. Auch die softwareseitigen Änderungen sind nett, mehr aber nicht…