Home Internet Datenpanne bei Facebook

ist der Hüter der wohl möglich größten Datenbank der Welt und genau diese hat durch einen Fehler Millionen von Telefonnummern Preis gegeben. Dies berichtet selbst in einem Post auf seiner Security Seite. Dabei ist im Rahmen des “White Hat Programm” aufgefallen, dass Nutzer Zugriff auf Daten wie Telefonnummern oder E-Mail-Adressen anderer Nutzer bekamen, ohne dass dies eigentlich hätte geschehen dürfen. Es geht hierbei speziell um das Hochladen des Adressbuchs vom Smartphone zu Facebook.

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Das “Freunde Finder”-Programm von Facebook versucht anhand der Mailadressen und Telefonnummern Freunde auf Facebook zu finden. Soweit so gut. Lädt der Nutzer aber wieder sein auf Facebook “gesichertes” Adressbuch herunter, befinden sich hier auch Daten der verbundenen Bekannten oder Freunde, wie weitere E-Mail-Adressen oder Telefonnummern, die der Nutzer eigentlich nicht zu Gesicht bekommen sollte.

Facebook selbst ist beschämt, dass so etwas passieren konnte und spielt diesen Datenbankfehler herunter. Es wurden ja schließlich “nur” Daten von eh schon verbundenen Kontakten Preis gegeben und dann auch nur einer verbundenen Person und nicht der breiten Öffentlichkeit.

Hier muss ich Facebook zustimmen. So wild ist das nicht, ABER es zeigt mal wieder, dass bei dem Unternehmen Datenschutz nicht so groß geschrieben wird, wie es eigentlich sollte. Im Gegenteil. Man hat das Gefühl, dass nur das Nötigste getan wird.

Aus diesem Grund landen von mir keine sensiblen Daten bei Facebook. Die haben da nichts verloren, genau aus diesem Grund!

Der Datenbankfehler ist laut einer Facebook-Pressesprecherin, die sich gegenüber Spiegel Online äußerte, bereits behoben.

via Spiegel Online


Eine Antwort zu diesem Blogbeitrag
  1. Das ist schon sehr ärgerlich alles.

    Aber wenn man was gutes aus der Sache ziehen möchte, auch wenn die Auswirkungen letzten endes nicht so schlimm sind: vielleicht werden die Leute etwas vorsichtiger, welche Infos sie wo preisgeben. Es braucht ja nicht jedes privates Unternehmen alles wissen. So ein kleiner Mahnruf, dass selbst den Großen solche Missgeschicke passieren, ist dann doch nicht verkehrt.