Home Messen Gamescom Gamescom 2013 und die Playstation 4

Bild: koelnmesse

Heute geht gerade Europas größte Spielemesse in Köln zu Ende. Alfio und ich waren am Mittwoch auf der GamesCom, mit der Absicht die neuesten Titel aus der Games-Branche anzuspielen. Alfio ist bei uns der Games-Spezialist, während ich Euch nur meine laienhaften Eindrücke der GC mitteilen kann. Unsere erste Station war auch direkt die Sony Playstation 4, wo wir direkt die Indiegames Resogun und Knack angespielt haben. Ich war vor allem als Casual- und Softcore-Gamer von Knack angetan. Hierbei handelt es sich um ein Jump&Run-Spiel, dass Jüngere und Ältere vor die Konsole zum gemeinsamen Spielen bringen soll. Es macht aber auch so viel Spaß, denn das Spielprinzip ist wirklich witzig. Schaut Euch ruhig mal das Video an. Ich mochte zwar auch Resogun sehr gerne spielen, allerdings erfordert das Spiel wirklich höchste Konzentration und ist für meinen Geschmack einfach zu schnell. Trotzdem super, dass Sony über den Downloadshop Indie-Entwicklern die Tore öffnet. Das lässt auf viele coole (Casual-)Games in Zukunft hoffen.

Nett war der Funracer Driveclub, den Alfio angespielt angespielt hat. Hier hat mich allerdings die Kantenglättung gestört. Die Schatten der Umgebung auf dem Auto waren sehr kantig. Mehr dazu wird Euch Alfio erzählen.

Die Eye Toy feiert Ihr Comeback

Beim Sony-Stand hatten wir auch die Gelegenheit „The Playroom“, Sonys Augmented-Reality-Spiel, auszuprobieren. Für Playroom ist die PS4-Kamera „Playstation Eye“ nötig, die 50€ kosten soll und der Konsole, anders wie bei der Xbox One, nicht beiliegt. Viele kleine, coole Spiele vereinen sich im Playroom. Egal ob man den fliegenden Roboter verärgert oder die kleinen Robots im Controller umherkickt, man hat viel Spaß vor allem gemeinsam an der Konsole. Neu ist auch die Einbindung von Tablets und Smartphones, wo sich bspw. Objekte auf dem Touchscreen zeichnen und dann ins Spiel feuern lassen. Insgesamt viel Spaß und wenn man bedenkt, dass „The Playroom“ kostenlos der PS4 beiliegt ein Anreiz die Playstation Eye zu kaufen.

nVIDIA Shield

nVIDIA hat sich mit dem Handheld Shield auf einer andere Art und Weise in den Spiele-Markt eingebracht. Während Sascha Pallenberg von Mobilegeeks die Shield lobt und nur so wieder spielen möchte, ist mir diese Handheld-Konsole zu klobig. Für mich macht der Brocken eher den Eindruck einer Machbarkeitstudie. Sie ist schwer, hat aber ordentlich Leistung an Board. Das möchte ich auch gar nicht abstreiten. Allerdings halte ich Android nicht gerade als die Spieleplattform. Dafür ist das mobile Betriebssystem noch zu instabil. Auf der Gamescom ist mir das Spiel Sonic auch desöfteren abgestürzt. Gut, es liegt natürlich auch mit an dem Entwickler, wie stabil das Spiel ist, aber für eine Messe entscheidet man sich doch für die stabilsten Demo-Spiele oder?

Mario Kart

Ein großes Manko der Wii U waren die fehlenden, bekannten Spieletitel bei der Markteinführung. Das sind z.B. Zelda und Mario Kart. Diese Spiele dürfen eigentlich bei keiner Nintendo-Konsole fehlen. Geplant sind sie auch für Anfang 2014 und Alfio und ich konnten uns auf der Gamescom bereits mit Mario Kart auf der Wii U duellieren. Wirklich angenehm war hier, dass man Mario Kart in so viel besserer Auflösung und Grafik auf der Wii U als auf der alten Wii erlebt. Super erstaunt hat mich auch, dass das Gamepad der Wii U so ultraleicht ist. Das war wirklich eine Überraschung.

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Kritik an der Messe

Leider waren selbst am Fachbesucher-Tag viele Leute in den Messehallen. Da ich als Softcore-Gamer das Verhältnis eineinhalb Stunden Warten für 5 oder 10 Minuten spielen nicht einsehe, bin ich nicht wirklich dazu gekommen viele Spieletitel anzuzocken. Da der Alfio aber am Freitag auch nochmal vor Ort war und auch nicht davor zurück geschreckt hat sich für Killzone eine Stunde anzustellen, gibt’s von ihm weitere Details und Berichte. 😉 An den öffentlichen Tagen waren die Wartezeiten natürlich noch schlimmer. Ich finde es schade, dass die Messe aus allen Nähten platzt. Es ist super, wenn man eine erfolgreiche Messe hat, allerdings bedarf es ein neues und gutes Konzept Herr der Besuchermassen zu werden.

Fotos

 


3 Antworten zu diesem Blogbeitrag
  1. Die Publisher sollten einfach mehr Plätze zum Zocken bereitstellen. Ich meine, Platz ist allemal da, sich aber für einen Titel mehrere Stunden anstellen zu müssen ist äußerst unnötig.

  2. Nächstes Jahr gehe ich auch dort hin, da ich von den Videos begeistert bin.
    War früher schon auf der GamesConvention in Leipzig, aber GamesCom ist ja nochmal eine Nummer Größer 😉 Freue mich schon aufs nächste Jahr!
    Hoffe mal, dass sie die langen Schlangen bis dahin in den Griff bekommen haben…das ewige anstellen muss echt furchtbar sein :/

    Grüße Yvonne

  3. Mein Neid wegen der Playstation 4 ist euch ja gewiss. Ich habe ja immer gesagt, daß ich mir keine Konsole mehr kaufen werde, aber als Sony dann den Preis rausgehauen hat, habe ich angefangen zu sparen. Jetzt sagt mir bitte, daß es sich lohnt. 🙂
    Was du im Text kritisierst – also die immer vollen Hallen – war für mich immer der Grund eben nicht zur Messe zu fahren. Ich habe eben auch keine Lust zu warten und dann von hinten bedrängt zu werden ch solle mich doch bitte schön mal beeilen.
    Da lese ich lieber Blogartikel mit Messeeindrücken. 🙂
    Gruß, Max