Home Hardware Microsoft stellt HoloLens vor und ich bin geflasht

Microsoft hat uns gestern die Windows 10-Plattform vorgestellt. Eine endgültige Meinung zu Windows 10 habe ich mir noch nicht gebildet, aber was ich sehr interessant fand war Microsoft HoloLens. Eine Virtual Reality-Brille, die völlig autonom ein eigener Computer darstellt und dem Nutzer über die Brille dreidimensional Objekte einblendet ohne das Sichtfeld zu versperren. So lässt sich beispielsweise Skypen oder Fernseh schauen. Dabei wird das Bild an eine freie Oberfläche projeziert. Hierzu am besten einmal das Image-Video von Microsoft HoloLens anschauen.

Wieder nur eine gerenderte Zukunftsvision oder vielleicht doch schon Wirklichkeit?

Am Computer lässt sich unsere Fantasiewelt sehr gut modellieren und rendern. Das haben wir bei vielen VR-Brillen schon gesehen. Microsoft aber kündigt an, dass die Microsoft HoloLens bereits zum Start von Windows 10 in wenigen Monaten erhältlich sein soll. Anders als bei Google Glass spart man sich das veräppelnde Explorer-Programm und bringt die VR-Brille direkt auf den Markt. Dadurch, dass die Microsoft HoloLens auch kein ständiger Begleiter darstellt und völlig unabhängig vom Smartphone ist, wird die Brille eine kein Problem mit der gesellschaftliche Akzeptanz haben.

Minecraft

Ich glaube Microsoft ist auch eine strategisch sehr gute Partnerschaft mit Mojang gelungen. Zum Start von Microsoft HoloLens wird das Erwachsenen-Lego Minecraft auf der Brille verfügbar sein. Die heimischen vier Wände werden so zur virtuellen Baustelle.

 

Das Einzige, was noch zum Problem werden könnte wäre der Preis. Da die Microsoft HoloLens völlig autonom mit eigenständiger Hardware funktioniert, wird sich der Preis wohl um die 400€ von mir geschätzt bewegen. Für Unternehmen zum Arbeiten ein akzeptabler Preis. Für Privatpersonen finanzierbar, aber eine hohe Investition. Da bin ich auf die nächsten Monate gespannt.


4 Antworten zu diesem Blogbeitrag
  1. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Microsoft das so flüssig hinkrieg wie im Video gezeigt. Weiß einer schon wo es erste Tests gibt oder HandsOn?

  2. Welche Auflösung/Pixeldichte muss ein Display so nahe vor dem Auge haben, um nicht pixelig zu wirken? Es sollte dabei natürlich den kompletten Blickwinkel der Augen abdecken, um einen Fenstereffekt zu vermeiden und farbige Pixel dürften nicht transparent sein.
    Im Video scheint das alles so zu sein.
    Ob das fertige Produkt das bieten kann, wage ich allerdings zu bezweifeln.

  3. Also wenns technisch einwandfrei läuft, würde das jedes Display überflüssig machen – wozu also noch Monitore, wenn das Ding alles kann – vom Projizieren einzelner 3-D Objekte, vieler 3-D Objekte, oder ein “virtuelles” Display direkt vorm Auge. Ich denke das könnte tatsächlich einiges revolutionieren, wenns gut gemacht wird (auch für Gaming, wenn der Input Lag gering ist).

  4. Ist schon erstaunlich in welche Richtung die Entwicklung geht und wie rasant? Ich schliesse mich Fauna an und denke auch das Darstellung nicht so flüssig sein kann.