CeBIT 2013: Acer Ultrabook S7 angetestet

IMG_0691 füllte auf der in Hannover fast die komplette Halle 18 und bietete vor allen den Besuchern jede Menge Testgeräte der aktuellen Notebook und Ultrabook-Reihe zum Ausprobieren. Das wurde auch dankend angenommen und gerade am Messe-Samstag waren fast permanent alle Ausstellungsstücke besetzt, die wie man auf den Bildern sieht, zu hauf vorhanden waren. Ich selbst habe von Acer das Ultrabook Aspire S7 gezeigt und genau erklärt bekommen. In der Intel Bloghütte hatten wir dann auch ein Test-Gerät komplett für uns und ich hab mir mal eine Stunde Zeit genommen es anzutesten.

Kurz die technischen Daten

Damit Ihr erst einmal wisst, wovon ich hier rede, ratter ich kurz die technischen Details runter:

  • Acer Aspire S7
  • wahlweise mit Intel Core i3, i5 oder i7
  • Full HD IPS Multi-Touch Display mit 13,3 Zoll
  • Intel HD Graphics 4000
  • 4 GB DDR3 RAM
  • 128/256 GB SSD Festplatte
  • Gorilla Glas 2
  • Backlight Keyboard mit Helligkeitssensor
  • Akkulaufzeit bis 6 Stunden
  • Gewicht: 1,3 Kilogramm

Mein Eindruck

Das Acer Aspire S7 ist wahnsinnig hochwertig verbaut und trifft vom Aussehen her genau mein Geschmack. Es sieht wirklich mal nicht so aus, wie von einem angebissenem Apfel designt. Hier sind Geschmäcker aber verschieden. Enrico, den ich in der Intel Bloghütte auf der CeBIT 2013 kennengelernt habe, gefällt das Design ganz und gar nicht. Für ihn sieht es wie die Klarglanz-Optik eines Kühlschranks und als Ultrabook mal so überhaupt nicht sexy.

macht so wesentlich mehr Sinn

Dadurch, dass sich der Bildschirm durch das Touch-Display bedienen lässt, kommt man mit der Modern UI von Windows 8 voll auf seine Kosten. Die Apps lassen sich via Touch einfach schöner bedienen, dafür sind sie ja auch konzipiert. Aber auch im normalem “Desktop-Betrieb” kann man immer wieder zwischen Touchpad und Finger als Eingabegerät wechseln. Hier habe ich vor allen Dingen gemerkt, wo weniger Präzision gebraucht wird, wie Fenster schliesen auf dem X-Button geht einfach schneller mit dem Finger als mit der Maus. Will ich aber mit dem Cursor an einer bestimmten Stelle in Word springen nehme ich lieber das Touchpad.

Das ist ein tolles Konzept, dass sich in meinen Augen zu 100% durchsetzen wird. In Halle 18 konnte ich bei vielen bemerken, dass gerade diese Möglichkeit den Leuten viel Spaß macht. Der PC ist also noch lange nicht tot.

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Sehr schön finde ich das IPS Panel und die Möglichkeit das Aspire S7 komplett bis nach hinten im 180 Grad-Winkel zuklappen. Damit lassen sich spontan in Gruppen Präsentationen oder Ausarbeitungen besprechen und durch die geringe Blickwinkelabhängigkeit, die das IPS Panel mit sich bringt, sieht jedes Gruppenmitglied trotz geänderten Blickwinkel den kompletten Bildschirm einwandfrei.

Die leistungsstarke Hardware lässt natürlich keine Wünsche offen. Die dedizierte Grafikkarte, die je nach Modell zusätzlich zur Intel HD 4000 im Prozessor verbaut ist, schaltet sich bei Bedarf hinzu und macht auch das Mobile Gaming auf dem S7 möglich. Super Sache!

Das Einzige, das jetzt nur noch stört, ist der hohe Preis von 1.300€ bis 1.800€ je nach Modell des Aspire S7. In diesem Preisbereich wagen sich gefühlt 85% der Kunden nicht vor. Bei Vielen ist mit 1000€ auch schon längst die Schmerzgrenze erreicht. Ich hoffe, dass der Zahn der Zeit noch am Preis nagen wird, und ich mir bald auch privat in den nächsten Jahren ein derartiges Gerät zulegen kann.

Von | 2013-03-10T17:22:14+00:00 10. März 2013|CeBIT, Hardware|0 Kommentare

Über den Autor:

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