Es ist offiziell: Razer kauft Ouya

Gerade auf TechCrunch kam die offizielle Bestätigung seitens Razer rein: Der Gaming-Peripherie-Hersteller kauft die Android-Spieleplattform Ouya. Durchgesickert war der Kauf bereits Anfang Juni, wo die Investmentbank Mesa den Kauf durch Razer bestätigte. Interessant ist, dass Razer nicht die Hardware- sondern nur den Software-Bereich von Ouya kauft. Ziel ist es die rund 200.000 Ouya-Nutzer auf Razer eigener Android-Plattform Forge TV zu migrieren.

12 Monate, dann ist Schluss

Die alte Ouya-Plattform wird von Razer noch längstens 12 Monate unterstützt werden. Mit Promotion-Aktionen möchte man die derzeitigen Ouya-Nutzer auf die Razer-Plattform locken. Was mit der Ouya-Hardware passiert? Bislang geht der Verkauf des Gaming-Cubes noch weiter. Ohne Software bzw. Plattform dürfte die Zukunft aber nicht rosig aussehen. Ouya hatte bereits Anfang des Jahres via einer Kickstarter-Crowdfunding-Kampange selbst Geld für das Fortbestehen einzusammeln. Heraus kamen 8,5 Millionen US-Dollar, die aber leider nicht reichten.

Razer scheint vieles richtig gemacht zu haben und kauft sich durch diesen Deal neue Nutzer für die eigene Plattform.

Veröffentlicht von

Christopher Piontek

Ich bin ein technikbegeisterter Blogger, nebenberuflich (Fern-)Student der Wirtschaftsinformatik, hauptberuflicher Webentwickler und schreibe auf Bitpage.de gerne Technik-News, Tutorials und Reviews. Meine favorisierten Themen sind #Software, #Internet und digitale Fotografie.

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