Interview mit Ramses, dem Gründer von Twoffein

twoffein_logoAuf erfreuen sich die Nutzer an immer mehr Mitteilungsfunktionen von Couchfunk, Forsquare oder Diensten, die täglich eine Statistik im Namen des Twitter-Nutzers über seine wöchentlichen oder täglichen Twitter-Erfolge posten. Sehr schön, und technisch gut umgesetzt, ist davon der Getränke-Mitteilungsdient Twoffein. Der Gründer Ramses Hofmann, der selbst auch bloggt, hat mir ein über und die zukunfütige -App gegeben. Dabei darf ich Euch auch ganz exklusiv ein paar Screenshots der Android-App zeigen.

Christopher: Hallo Ramses, bitte stelle Dich und Twoffein.com bitte kurz vor.

Ramses: Hey, ich bin Ramses. Ich bin 24 Jahre alt, wohne in der osthessischen Pampa und frickel in meiner Freizeit gerne im Internet herum.
Twoffein ist ein kleiner Dienst, welcher erlaubt seinen Freunden mitzuteilen, was man gerade trinkt. Zugegeben das mag nichts besonderes sein, aber durch Twoffein kann man feststellen, wann man was getrunken hat, und bekommt sogar Punkte dafür. Manchmal, wenn unsere Partner gute Laune haben, können wir das Ganze dann auch belohnen.

Christopher: Wie kam es zu dieser Idee Twoffein zu gründen?

Ramses:Das ganze Projekt ist aus einem kleinen Spaß entstanden. Damals hatten ein paar Andere und ich uns darüber beschwert, dass es noch keinen Check-In-Dienst gibt für Getränke – bzw. speziell für Koffeinhaltiges. Daraufhin habe ich damals eine kleine Seite erstellt, wo man tweeten konnte, dass man gerade Kaffee oder Cola trinkt. Die Leute fanden das so lustig, dass ich daraufhin noch mehr Getränke und eine Top-List eingefügt habe. Viele Tage und Monate später ist daraus ein sehr großes Projekt geworden.

Christopher: Was hat es mit den Top 10 Twoffein-Junkies auf sich?

Ramses: Die Top-Twoffeinjunkies sind die Leute, die Twoffein am meisten benutzen, oder halt die Aufgaben lösen die wir eingefügt haben. Das ganze wird halt damit belohnt das man pro Nutzung Punkte bekommt, und pro Aufgabe die man abschließt ebenfalls, so landet man bei den Top Twoffeinjunkies, und hat wie schon beschrieben die Chance auf kleine Geschenke 😉

Christopher: Welche kleinen Geschenke wurden bisher an die Top Twoffeiner ausgeschüttet?

Ramses: Bis jetzt leider noch nichts Wildes, da sich unsere Partner unserer Projekt erst noch etwas anschauen möchten, wie es wächst. Verlost werden meistens Gutscheine oder Goodies. Manchmal kaufen wir diese auch selbst. 😉

Christopher: Wie viele Nutzer gibt es zur Zeit? Wie viele melden sich durchschnittlich neu im Monat an?

Ramses: Uff,’ das ist eine sehr schwierige Frage, da es uns nicht wirklich nach den Nutzerzahlen geht, sondern darum, dass unsere Nutzer Spaß an diesem Projekt haben. Daher kann ich nur schätzen, dass wir pro Monat ca. 100 bis 500 neue Nutzer haben.

Christopher: Was hast Du bisher an Zeit und vor allem auch Geld in das Projekt gesteckt?

Ramses: Zeit haben wir ohne Ende in das Projekt gesteckt. Zusammen mit meinem Kollegen Fabian haben wir viele Nächte durchgemacht. Sehr viele Nächte. So viele, dass wir irgendwann sogar eine Pause brauchten. Wir arbeiten eigentlich jeden Tag an Twoffein. Geld habe ich eigentlich nicht viel in das Projekt gesteckt. Aktuell dürften es so um die 500 bis 1000 Euro sein, die wir dank Spenden gut ausgleichen können.

Christopher: Wofür genau hast Du das Geld ausgegeben? Server? Design? Marketing?

Ramses: Das meiste Geld geht eigentlich für’s Porto und Telefonieren drauf. Der Server ist da noch ein sehr schmaler Posten. Aber auch das Marketing ist ein Kostenfaktor, der ziemlich ins Geld gehen kann.

Christopher: Neben Dir arbeiten noch mehr Leute an Twoffein. Wie hast Du die Mitstreiter für das Projekt gefunden?

Ramses: Meistens schreibe ich die Leute einfach an und meistens sind es Leute mit den ich schon in Kontakt stehe und ich es Ihnen zutraue an so einem Projekt mitzumachen. Der erste Mitstreiter war Fabian, welcher auch zugleich quasi der Hauptentwickler ist und auch ein Chef von Twoffein. Wenn es irgendwelche Änderungen geben soll, sind wir beide die Ansprechpartner. Malte ist unser Mann, wenn es um komplizierte Datenbankstrukturen geht. Das hat er drauf. 😉
Max ist der Mann hinter der App und der Android App. Beide haben Twoffein vorher auch schon genutzt und haben mich aufgrund Ihrer Nerd-Tweets neugierig gemacht. Der Jüngste im Team ist Lukas. Er ist der Mann der erstklassigen Support leistet. Ich würde sogar behaupten das kann er besser wie ich. Ohne Ihn würden wir manchmal von einem Haufen Support-Tickets erschlagen!

Christopher: Eine Android- und -App ist geplant, würdest Du uns ein paar exklusive Screenshots und Funktionen zeigen?

Ramses: Die Android App ist sogar schon fast fertig. Es müssen nur noch ein paar Bugs beseitigt werden. Wir wollten die App eigentlich schon lange veröffentlicht haben. Wir haben uns dann aber dazu entschlossen lieber eine App zuveröffentlichen, welche auch anständig funktioniert. Die iOS-App wird nicht von uns selbst entwickelt. Sie wird von einem Bekannten entwickelt und ist leider auch noch nicht komplett fertig, da er das ganze in seiner Freizeit macht.

Christopher: Gibt es neue, geplante Funktionen, die bald dazukommen?

Ramses: Am ersten März wird es viele neue Funktionen geben, die uns zu einem einzigartigen Projekt machen. Mehr mag ich dazu noch nicht sagen, sonst ist die Spannung einfach weg. Was ich schon sagen kann: Es wird alles etwas frischer und anders. 😉

Christopher: Ihr habt auch bereits eine tolle API, wird diese bereits genutzt?

Ramses: In der Tat, wie Dr. Klenk von Alpecin sagen würde. Unsere API erfreut sich großer Beliebtheit. Gerade Jungentwickler nutzen diese sehr gerne, um in die Welt der APIs einzusteigen. Es sind schon viele interessante Apps damit erstellt wurden. Darunter sogar ein Twoffein-Client für’s Terminal.

Christopher: Was war einer der schwersten Programmier- oder Entwicklungshürden, die Du und Dein Team meistern mussten?

Ramses: Das Schwierigste war wohl alles, aber wirklich alles, von meiner alten Version umzuändern, in die aktuelle Version von Twoffein. Damals lief das alles noch etwas tricky und über viele Umwege. Was auch gerne ein Klotz am Bein ist, ist die wunderbare Twitter-API.

Christopher: Wann denkst Du verlasst Ihr die Beta-Phase?

Ramses: Ich sage es lieber vorsichtig und dafür ehrlich: Twoffein wird wohl immer ein Beta-Projekt bleiben. Da immer wieder etwas Neues dazu kommt und dafür auch wieder etwas entfernt, wird es eine wirkliche “Final”-Version wohl nie geben. Das Internet und vor allem unsere Nutzer sind schnelllebig. Daher müssen wir immer mit der Zeit gehen und Twoffein nach den Bedürfnissen der Nutzer anpassen. Das stört uns aber nicht weiter, da wir Veränderungen mögen.

Christopher: Habt Ihr schon eventuelle Werbepläne? Sind Kooperationen mit bspw. bzw. vielleicht dem örtlichem Cafe geplant oder angefragt?

Ramses: Das wird man alles am ersten März erfahren 😉

Christopher: Vielen Dank Ramses, für das informative Interview. Ich bin schon gespannt, was es für eine Überraschung am 1. März geben wird.

Von | 2013-03-20T16:40:31+00:00 26. January 2013|Internet|1 Kommentar

Über den Autor:

Ich bin ein technikbegeisterter Blogger, nebenberuflich (Fern-)Student der Wirtschaftsinformatik, hauptberuflicher Webentwickler und schreibe auf Bitpage.de gerne Technik-News, Tutorials und Reviews. Meine favorisierten Themen sind #Software, #Internet und digitale Fotografie.

Ein Kommentar

  1. Twoffein App › Morileti Mrz 24, 2013 um 13:01 Uhr

    […] ist ein immer populärer werdender Dienst der seinen Ursprung aus der bestimmt wunderschönen osthessischen Provinz […]

Hinterlasse einen Kommentar