Diese Funktionen sind neu in Windows 8

Ihr lest einen Beitrag aus dem Mai 2012. Geräte, Preise und Links sind von damals.

windows8logoEnde 2012, knapp drei Jahre nach Windows 7, soll dessen Nachfolger auf den Markt kommen. Eine erste Vorabversion von Windows 8 ist bereits erschienen, die zweite soll Anfang Juni für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Software, die auf Windows 7 oder Vista läuft, kann auf dem neuen System problemlos weiterverwendet werden, und auch mit der bisher unterstützten Hardware sollte es keine Schwierigkeiten geben. Unter den Funktionen, die bei Windows 8 entweder neu sind oder deutlich verbessert wurden, befinden sich unter anderem:

  • Vereinfachte Neuinstallation des Betriebssystems
  • Überarbeiteter Windows-Explorer, der jetzt die aus Office bekannten Ribbons enthält
  • Vereinfachter Task-Manager
  • Verbesserter Dialog zum Kopieren und Verschieben von Dateien
  • Die Möglichkeit, Windows auf einen USB-Stick zu installieren
  • Ein fest ins System integrierter Virenscanner
  • Unterstützung von USB 3.0
  • Funktionen, mit denen Eltern die Computer- und Internetnutzung ihrer Kinder einschränken können
  • Die neue Virtualisierungsplattform Hyper-V

Wer sich für die Entwicklungen und Neuerungen rund um Windows 8 interessiert, findet auch auf dem größten themenspezifischen deutschsprachigen Blog win-next.de viele News und Anleitungen.

Außerdem verdienen zwei neue Features es, in diesem Artikel etwas ausführlicher vorgestellt zu werden, da es sich hier um die deutlichsten Änderungen gegenüber früheren Windows-Versionen handelt:

Der neue Windows Store

Nachdem Apple und Google es bereits vorgemacht haben, will nun auch Microsoft mit einem eigenen App-Store nachziehen. Hier wird der Benutzer die Möglichkeit haben, Metro-Anwendungen für seinen Desktop- oder Tablet-PC einzukaufen. Die Windows-Live-ID, die nötig sein wird, um sich in den Windows Store einzuloggen, kann auch benutzt werden, um Windows-Einstellungen auf einem Server zu speichern: Anwendungen und Einstellungen können so über verschiedene Rechner synchronisiert werden und gehen auch durch eine Neuinstallation von Windows nicht verloren.

Die Metro-Oberfläche

Den Startbutton, seit Windows 95 zentraler Bestandteil des Betriebssystems, wird es in Windows 8 nicht mehr geben: Stattdessen wird der Benutzer durch einen Klick auf den linken Rand der Taskleiste oder einen Druck der Windows-Taste auf den neuen Metro-Startbildschirm geführt. Dieser kann benutzt werden, um Programme zu starten ― für Anwender, die ihren PC nur für wenige Aufgaben verwenden, eignet er sich allerdings auch als stark vereinfachte Alternative zur herkömmlichen Windows-Oberfläche.

Dieser gewohnte Windows-Desktop soll bis zum Erscheinen des neuen Betriebssystems noch einmal gründlich überarbeitet werden ― die kommende Vorabversion liefert bereits einen Vorgeschmack darauf. Um für ein möglichst einheitliches Aussehen von Metro- und klassischen Windows-Anwendungen zu sorgen, wurde zusammen mit dem Startbutton auch die Aero-Benutzeroberfläche entfernt. Diese war mit Vista eingeführt worden und sorgt auf dem Windows-Desktop für Effekte wie Schatten und Transparenz, doch mit Windows 8 kehrt Microsoft nun zu einer 2D-Oberfläche mit klaren Formen und Farben zurück, die ein wenig an GUIs der 80er oder 90er Jahre erinnert. Neben dem sanfteren Übergang zwischen Metro-Bildschirm und Desktop soll diese Oberfläche die Benutzung vereinfachen und Ressourcen schonen.

Mit Metro soll eine einheitliche Benutzeroberfläche für Desktop-Computer und Tablet-PCs angeboten werden. Microsoft versichert dabei jedoch, dass Desktop-Anwender weiterhin wie gewohnt mit Windows arbeiten können.

Veröffentlicht von

Christopher

Technik begeistert mich, und darüber schreibe ich auf Bitpage.de schon seit 2012. Hauptberuflich bin ich Entwickler, nebenbei teste ich Software und schraube an alter Hardware. Hier findet Ihr Anleitungen, Erfahrungsberichte und meine Meinung, mal auf Nerd-Level, mal als schneller Praxistipp.

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