KimDotComs Mega-Upload-Nachfolger MEGA kommt

Nachdem KimDotCom mit seinem FileSharing Portal MegaUpload hinter Gittern gebracht wurde und mittlerweile wieder frei ist, ist der gute Kim seit Anfang diesen Jahres mit dem Launch seines Nachfolgerprojekt Mega beschäftigt. Das Prinzip hat sich nicht geändert: Me.ga ist ein One-Click-Hoster, wie es uploaded.to auch ist. Allerdings soll sich etwas en Puncto Urheberrechtsverletzung tun. Damit KimDotCom nicht haftbar gemacht werden kann für die Inhalte, die andere User auf Me.ga hochladen, wird jede Datei noch vor dem Hochladen mittels RSA mit 2048 Bit verschlüsselt. Dadurch weiß Me.ga nicht, was der Inhalt der Datei ist und will sich so der Haftbarkeit für Urheberrechtsverletzungen entziehen. Der Nutzer allein entscheidet, wem er den Entschlüsselungs-Code gibt und damit die Datei zugänglich macht.

19. Januar 2013 soll Mega online gehen

KimDotCom hat ein Versprechen gegeben. Das Nachfolgeprojekt Mega soll bis zum Januar nächsten Jahres online gehen. Für die Infrastruktur von Me.ga hat der Millionär berechnet, dass mindestens 60 Server gebraucht werden, um die Verfügbarkeit zu gewährleisten. Hierfür sucht Kim noch Partner, die Server außerhalb der USA und EU betreiben. Seiner Aussage nach wäre es nicht sicher in den genannten Ländern zu hosten.

Erste Bilder von Kim über Twitter

Erste Bilder zu Mega hat KimDotCom heute über sein Twitter-Profil veröffentlicht. Diese zeigen die RSA Verschlüsselung, die im Browser statt finden soll, das Herzstück, den Filemanager, und die Seite für die Erstellung eines neuen Benutzerkontos.

 

Von | 2012-12-09T09:01:23+00:00 8. Dezember 2012|Internet|1 Kommentar

Über den Autor:

Ich bin ein technikbegeisterter Blogger, nebenberuflich (Fern-)Student der Wirtschaftsinformatik, hauptberuflicher Webentwickler und schreibe auf Bitpage.de gerne Technik-News, Tutorials und Reviews. Meine favorisierten Themen sind #Software, #Internet und digitale Fotografie.

Ein Kommentar

  1. BulldoZer Dez 8, 2012 um 18:34 Uhr

    Du hast recht. Ich weiß auch nicht, warum ich die Schreibweise me.ga benutzt hab. 🙂 Ich hab es mal in mega geändert. Mit der Domainsperre haben sie ihm auch erstmal ein wenig den Wind aus den Segeln genommen.

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