Mit dem Smartphone durch den Winter

smartphone-android-iconZur Zeit ist Deutschland in Schnee getaucht und die Temparatur sinkt unter die Nullgrad-Grenze. Längere Aufenthalte in der eisigen Kälte lassen sich nur mit warmer Kleidung aushalten. Dazu gehören auch Handschuhe. Doch wer dann sein Smartphone noch bedienen möchte, wischt lediglich sein Display sauber ohne irgend eine Reaktion. Dank der kapazitiven Touchscreens muss kein Druck mehr auf die Oberfläche ausgeübt werden, da die elektrische Leitfähigkeit unserer Haut zur Positionsermittlung genutzt wird. Diese elektrische Leitfähigkeit ist bei normalen Handschuhen nicht mehr gegeben. Aus diesem Grund müssen extra dafür ausgelegte Handschuhe her.

The Northface E-Tip Glove

Die E-Tip Gloves sind ein Beispiel für Winter-Handschuhe mit eingearbeiteten Silberfäden stellen die Leitfähigkeit der Fingerkuppen wieder her. Preislich bewegen sich die Handschuhe im Rahmen von ca. 20€ und sind damit nicht viel teurer als herkömmliche Handschuhe.

e-tip-glove

Akkus und die Kälte

Der Akku ist die Stromquelle unseres Smartphones und verträgt die Kälte so gar nicht. Alleine durch die Temperaturen die gegen 0 Grad gehen lassen den Akku Leistung einbüßen. Die Energieanzeige fällt dann schneller als gewöhnlich. Apple schreibt bei seinen iPhones eine Nutzung innerhalb der Temperaturen von 0 bis 35 Grad vor. Wird das iPhone außerhalb des zulässigen Temperaturbereichs genutzt, erlischt die Garantie und die Reparatur wird im Schadensfall kostenpflichtig. Samsung erlaubt es seine Smartphones bei -20 bis 50 Grad zu nutzen und garantiert eine problemlose Funktion innerhalb diesen Temperaturbereichs.

Die finnischen Kollegen der PCWelt haben die Akkus von unterschiedlichen Smartphones in der Kälte getestet. Das Ergebnis: Apples iPhone 4S hatte erste Probleme bei -5 Grad und quittierte den Dienst bei -10 Grad. Samsungs Galaxy SII hielt im Test bis -30 Grad durch. Ältere Handys hatten im Schnitt eine bessere kälte Verträglichkeit als die neuen Smartphones.

Was kann man dagegen tun?

Die Lösung ist einfach: Das Smartphone sollte in eine warme Schutzhülle. Hier eignen sich vor allem die gehäkelten und isolierenden Schutzhüllen für die winterliche Nutzung. Zudem haben wir in Deutschland das Glück selten diese Minustemperaturen zu erreichen. Lediglich iPhone-Nutzer müssten ihr Smartphone eventuell warm anziehen, wenn sie es in der Kälte benutzen müssen. Ansonsten hält die Hosentasche durch unsere Körperwärme auch nicht unerheblich warm.

Sollte es dennoch einmal zu einem Temperatursturz kommen, muss das Smartphone ausgeschaltet werden, um Schäden am Akku zu vermeiden. Ebenso sollte das Smartphone keinen extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein.

Von | 2013-01-23T08:51:17+00:00 23. Januar 2013|Mobile|1 Kommentar

Über den Autor:

Ich bin ein technikbegeisterter Blogger, nebenberuflich (Fern-)Student der Wirtschaftsinformatik, hauptberuflicher Webentwickler und schreibe auf Bitpage.de gerne Technik-News, Tutorials und Reviews. Meine favorisierten Themen sind #Software, #Internet und digitale Fotografie.

Ein Kommentar

  1. Stephan Jan 23, 2013 um 19:44 Uhr

    Ich kann die Gloves von North Face nur empfehlen. Sie halten ausreichend warm und sind im P/L Verhältnis die beste Wahl. Mit dem Akku hatte ich bisher noch nie Probleme.

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