URLs wie /2017/allgemein/blogbeitragsname sind nicht mehr zeitgemäß

Früher war ich ein Fan von dieser URL-Struktur, die gerne auch Perma link genannt wird. Sie geben sofort Aufschluss über das Publikationsjahr, was es für Suchmaschinen-Nutzer einfach macht in den Ergebnissen direkt das Alter zu erkennen. Das hilft die kostbare „Klick und Guck“-Zeit einzusparen, wenn man nur nach taufrischen Artikeln sucht. Google hat hier aber seine Suchergebnisse verbessert und zeigt mit Hilfe der strukturierten Daten von Webseiten direkt das Publikationsdatum beim Suchergebnis unterhalb des Titels an. Somit ist für mich der Hauptargumentationspunkt für diese Linkstruktur über den Jordan gegangen.

Ich war vorerst gescheitert

Viele meiner Stammleser, Twitter-Follower, Facebook-Kontakte, Freunde und Bekannte wissen, dass ich Wirtschaftsinformatik an der Uni Paderborn studiert habe. Es waren etwas mehr als drei Jahre, die ich das Studentenleben genießen und leiden durfte. Wie wahrscheinlich bei vielen Studienabbrechern hat eine Kombination von privaten und finanziellen Gründen dafür gesagt, dass ich mich im Januar 2016 dazu entschieden habe mein Studium abzubrechen. Das war einer meiner schwersten Entscheidungen die ich getroffen habe. Nicht zuletzt weil ich auch die Leute beim Fachschaftsrat Winfo sehr gerne mochte.

Kein Dofollow mehr

Nachdem leider viele Blogger, denen ich es gegönnt hätte, CommentLuv nicht genutzt hatten und ich eigentlich mit Links nicht geizen wollte, habe ich mich jetzt auch dazu entschieden Kommentarlinks mit dem nofollow-Tag zu versehen. Der Grund hierfür ist, dass wirklich 95% der Kommentare, die einen Link mit angeben hier bei Bitpage, nur von (Hobby- oder Taugenichts-)SEOs genutzt wurden. Einige haben sich hier nicht einmal die Mühe gemacht einen wertvollen Kommentar zu hinterlassen. Da ich meine Zeit jetzt nicht mehr mit Löschen von solchen Kommentaren oder Entfernen der Links verbringen möchte, hoffe ich, dass die SEO-Kommentare nun abnehmen.

Von | 2017-06-02T12:08:12+00:00 2. Juni 2017|In eigener Sache|6 Kommentare

Wechsel von Google Analytics auf Piwik

Eine Zeit lang habe ich hier auf dem Blog Piwik und Google Analytics eingesetzt. Damals habe ich mich dann dauerhaft für die Datenkrake entschieden, um mehr Auswertungsmöglichkeiten zu haben  und mich nicht um das Hosting kümmern zu müssen. Das Hosting kümmern ist im Prinzip ein Backup anlegen von Piwik und auf den Update-Knopf drücken. Aber die Faulheit hatte damals gesiegt. Jetzt ist aber wieder einiges an Zeit vergangen und alleine schon wie hübsch Piwik von der Administrationsoberfläche aussieht und mich nicht mit Begriffen überfrachtet, die ich nicht verstehe, ist ein Grund zu wechseln. 

Von | 2017-06-01T14:38:07+00:00 1. Juni 2017|In eigener Sache|2 Kommentare

Domainbetrug: Jemand will meine Domain weil er sie als Marke registrieren möchte

Vor zwei Wochen bekam ich eine E-Mail von einem Herrn Alex Miao, der für eine chinesische Domain-Registrar arbeiten sollte und teilte mir mit, dass eine Investment-Firma den Namen „bitpage“ gerne als Marke schützen und sämtliche Domains haben möchte. Ich solle mich doch bitte melden, ob ich diese Firma dazu „autorisiert“ hätte. So blauäugig, war ich schon lange nicht mehr: Ich checkte die Webseite des Absenders und es war tatsächlich ein Domain-Registrar bzw. wahrscheinlich nur eine Agentur, die als Wiederverkäufer für chinesische Domains arbeitet. Aus diesem Grund antwortete ich natürlich, dass es von mir aus natürlich kein OK dafür gab.
Warum auch? Ich besitze die Domain bitpage.de seit über 12 Jahren oder vielleicht schon länger. Gefühlt mein Leben lang. Ich kannte diese Art von Betrugsmasche noch nicht und wusste, dass es eine Art Schlichtungsverfahren für Domainstreitigkeiten gibt, in dem ich mich glaubte mit dieser Mail von Mr. Miao zu befinden. Mann was war ich dämlich!

Von | 2015-10-06T23:26:49+00:00 6. Oktober 2015|In eigener Sache, Internet|3 Kommentare

Die Sache mit den Pressevorstellungen aller Hersteller

Gerade habe ich beim Techblog Smartdroid von Denny diesen Beitrag gelesen: „Samsung, du nervst„. Der Inhalt des Blogbeitrags: Hersteller wie Samsung, aber auch Andere, benachteiligen kleinere Medien wie uns Blogs bei der Neuvorstellung von ihren neuen Produkten. Nur wenn man zur A-Blogger Elite wie Sascha Pallenberg – nichts gegen ihn, ich lese ihn gerne! – gehört, bekommt man die Infos zu den Neuvorstellungen, wie dem Samsung Galaxy Note 5 und dem Galaxy S6 edge+ noch bevor die Pressekonferenz gestartet ist. Hier gibt es dann für die Journalisten und Blogger sogenannte NDAs, eine Abkürzung für Non-Disclosure-Aggrement steht und meint eine Geheimhaltungserklärung die verbunden mit solchen Pressevents meist eine Informationssperre bis zu einem bestimmten Zeitpunkt beinhaltet. Die bevorzugten Medien-Leute bekommen also eher Informationen, können diese aufbereiten, und nach dem fallen der NDA ihren Leser mitteilen.

Von | 2015-08-13T18:22:24+00:00 13. August 2015|Allgemein, In eigener Sache|2 Kommentare
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